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Stine Rüger
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„Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst.“

Das ist der erste Unternehmensgrundsatz von Google. Wusstest du das?

Deswegen spielt auch die User Experience (UX) beim Google-Algorithmus und damit dem Suchmaschinen-Ranking eine immer größere Rolle!

SEO-Manager können sich daher schon lange nicht mehr auf technische Suchmaschinenoptimierung und Keyword-Dropping beschränken. Auch UX-Optimierung gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Wie also lassen sich UX- und SEO-Optimierung miteinander kombinieren, was ist SXO – und wie erhebt der Google-Algorithmus eigentlich die UX einer Website?

UX und SEO – Das Dream-Team fürs Google-Ranking

Lange Zeit waren SEOs und UX-Designer in zwei völlig unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern unterwegs. In zahlreichen Unternehmen waren diese Bereiche innerhalb der Marketing-Abteilungen klar voneinander abgegrenzt. Mittlerweile arbeitet das Online-Marketing allerdings viel benutzerorientierter und immer mehr Firmen stellen fest, dass UX und SEO ineinandergreifen müssen, damit die gewünschten Zielgruppen angesprochen und alle Unternehmens-KPIs erreicht werden.

Unterschiede gab es bei beiden Abteilungen bisher vor allem hinsichtlich der Customer-Journey-Phasen, mit denen sie sich befassten. So sollten SEOs den User über die Suchanfrage auf die Webseite führen, während eine gute UX auf die Conversion einzahlt und aus Nutzern Kunden macht. Das Verhalten der Nutzer auf der Website beeinflusst inzwischen jedoch maßgeblich das Suchmaschinen-Ranking, deswegen ist SEO ohne UX wie ein Haus ohne Fundament zu bauen. Kann man schon machen, steht auch eine Weile, sackt aber irgendwann ab und verwittert von unten. Die UX-Abteilung im Gegenzug ist aber eben auch davon abhängig, dass Nutzer über Suchmaschinen auf die Website finden.

SEO und UX tragen in Kombination zu einer hervorragenden Nutzererfahrung (User Experience) auf einer Webseite bei, weswegen auch immer häufiger von SXO, also Search Experience Optimization die Rede ist.

Weil sich die Algorithmen von Google & Co. auf Grundlage der User-Experience und Nutzerintention fortwährend weiterentwickeln, ist es für Marketing-Profis wichtig, dass SEO und UX stets gemeinsam betrachtet werden. Auf diese Weise lässt sich qualifizierter, wertvoller Traffic generieren, was nicht zuletzt auch zu mehr Leads und Conversions auf der jeweiligen Webseite führt.

Wie wichtig ist UX als Rankingfaktor 2021?

Befasst man sich etwas umfassender mit den Empfehlungen von Google hinsichtlich gelungen gestalteter und hochwertiger Websites, so zeigt sich ganz klar: Ja, die UX spielt eine große Rolle, wenn es um das Ranking in der Suchmaschine geht. Zwar betont Google selbst, dass die User Experience an sich (noch) keinen direkten Rankingfaktor darstellt. Andererseits haben sie dieses Jahr die Page Experience als  Teil der Core Web Vitals eingeführt und legen somit immer mehr Fokus auf die User Experience.

Auch ist es das oberste Ziel von Google, Seiten anzuzeigen, die eine möglichst hohe Relevanz für die Suchanfrage haben. Wenn Seiten viel Traffic bekommen, der auf der Seite bleibt und mit ihr interagiert, wertet der Google-Algorithmus diese Seite als beliebt und zeigt sie in den Suchergebnissen häufiger bzw. weiter oben an.

Fest steht daher, dass Google Faktoren wie die Bounce-Rate, die Verweildauer und auch die Click-Rate von Usern berücksichtigt, wenn es um die Bewertung einer Webseite geht. Den größten Einfluss auf diese Faktoren ist die UX der Website.

Doch woraus setzt sich eine positive UX nun eigentlich zusammen? Wichtige Elemente sind unter anderem:

  • Responsives Design
  • Hochwertiger Content
  • Kurze Ladezeit
  • Einfachheit der Bedienung
  • Attraktives Webdesign
  • Wenig bzw. keine Werbung
  • Medien wie Grafiken, Videos oder Bilder

Das klingt alles noch etwas vage, doch glücklicherweise gibt Google mit seinen UX Playbooks einige Hinweise darauf, wie sich eine Webseite nutzerfreundlich gestalten lässt.

Die UX Playbooks von Google – was der Internet-Riese zum Thema User Experience und Ranking sagt

Dass Google nie eindeutige Aussagen bezüglich seiner Algorithmen macht, ist hinreichend bekannt. Doch welche große Bedeutung Nutzerfreundlichkeit und User Experience für das Unternehmen haben, wird durch den zu Beginn genannten Unternehmensgrundsatz deutlich.

Und wie sieht die benutzerfreundliche Webseite nun aus, die aus Sicht von Google eine optimale User-Experience ermöglicht? In seinen UX Playbooks liefert der Suchmaschinen-Gigant einige sachdienliche Hinweise. Das sieht dann beispielsweise so aus:

Ausschnitt aus dem UX Playbook E-Commerce - UX-Best-Practices für Produktdetailseiten.

Es gibt UX Playbooks für verschiedene Branchen in denen jeweils UX-Best-Practices zu den gängigsten Seitentypen vorgestellt werden. Hier zum Beispiel für die Produktdetailsseite eines Onlineshops.

Grundsätzlich fokussieren sich die UX Playbooks von Google auf die wichtigsten Bereiche einer Webseite, welche sich je nach Branche sehr voneinander unterscheiden können. Google geht es in erster Linie darum, dass die Nutzer eine möglichst gute User Experience geboten bekommen und so liefern sie viele hilfreiche Best-Practices dazu, wie sich die UX zielführend optimieren lässt. Sie betonen jedoch auch, dass es sich bei diesen Hinweisen nicht um eine „One-Size-Fits-All“-Lösung handelt, sondern die UX von unterschiedlichsten Faktoren abhängt.

Wie lässt sich User Experience analysieren, messen und optimieren?

Bleibt also die Frage, wie sich denn nun die User-Experience der eigenen Website optimieren lässt.

Bevor es ans Optimieren geht, ist es wichtig zu wissen, wo man steht. Einen Hinweis darauf geben bestimmte KPIs, die mit der UX im Zusammenhang stehen. Auch hierfür nennt Google in seinen UX Playbooks einige Tipps und Werte, z.B.:

  • Absprungrate
  • Verweildauer
  • Page Views
  • Conversion Rate

Diese KPIs sollten jedoch mit Vorsicht betrachtet werden – so kann eine hohe Verweildauer zwar einerseits bedeuten, dass die Website den Nutzern einen Mehrwert bieten und sie sich deshalb lange dort aufhalten. Genauso kann es aber auch sein, dass sie einfach nicht das finden, was sie suchen.

KPIs alleine geben jedoch nur einen Anhaltspunkt über den Status Quo. Performt eine Website schlecht, gibt dies alleine noch keinen Hinweis darauf, wie sie verbessert werden kann. Hier kommen qualitative Methoden in Form von direktem Kundenfeedback ins Spiel, die das „Warum“ hinter schlechten Kennzahlen aufdecken.

Wie bekommt man dieses Nutzerfeedback? Mit UX-Tests!

Mit UX-Tests das Google-Ranking verbessern

In UX-Tests verwenden echte Nutzer deine Website in echten Nutzungskontexten. Dabei werden deren Stimme und Bildschirm aufgezeichnet. Das Ergebnis sind Nutzervideos, in denen du einen tiefen Einblick erhältst, was deine Zielgruppe denkt, wie sie fühlt und wie sie handelt.

Innerhalb von wenigen Stunden erhältst du Erkenntnisse, mit denen du KPIs wie die Bounce-Rate und die Conversion-Rate verbessern kannst. So steigerst du nicht nur das Ranking der Website, sondern nimmst auch direkten Einfluss auf das Geschäftsergebnis. Du schlägst also zwei Fliegen mit einer Klappe!

So läuft ein UX-Test ab:

SXO mit UX-Tests: UX-Test in wenigen Minuten erstellen, deine Zielgruppe testet die Website und mit Hilfe der Nutzervideos kannst du deine Website verbessern.

UX-Tests mit deiner Zielgruppe zeigen dir:

  • Warum deine Nutzer abspringen
  • Welche Bedürfnisse sie haben und ob du diese erfüllst
  • Warum Nutzer nicht konvertieren
  • Wie du deinen Nutzern echten Mehrwert bieten kannst

Sie helfen dir also, UX-Probleme und versteckte Potenziale aufzudecken und so das Warum hinter schlechten KPIs zu verstehen. Zusätzlich erfährst du auch direkt, wie du die Probleme lösen und deine Website optimieren kannst.

Möchtest du deine UX optimieren, um besser zu ranken?

Der Beitrag war interessant und du möchtest Unterstützung bei der SXO-Optimierung? Wir freuen uns auf deine unverbindliche Anfrage!

Fazit: SXO ist das neue SEO

Es steht außer Frage, dass die User Experience deutlichen Einfluss auf hochrelevante Rankingfaktoren des Google Algorithmus hat. Nur wenn die User Experience und eine clevere Suchmaschinenoptimierung bestmöglich ineinandergreifen, kann Nutzern eine hervorragende Erfahrung bei der Suche und dem Besuch der Website geboten werden.

Weil sich das Verhalten sowie auch die stetig wachsenden Anforderungen von Usern, aber auch die Ranking- und Relevanzbewertungen von Google immer wieder verändern, verschmelzen SEO und UX unweigerlich miteinander. Nicht umsonst ist in letzter Zeit immer häufiger von SXO (Search Experience Optimization) die Rede – UX-Tests helfen dabei, herauszufinden, ob und wo Optimierungen möglich sind.

Über den Autor

Sophie Krüger

Marketing-Managerin

Sophie Krüger hat Medienkommunikation mit Schwerpunkt Medienpsychologie studiert. Sie verantwortet unsere Kundenkommunikation und schreibt über alles rund um die Agentur.

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