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11 Prognosen zur Zukunft von UX-Research (mit AI)

Im Austausch mit UX-Researchern höre ich immer wieder, dass ihr Einfluss in Unternehmen oft noch zu gering ist. Researcher wollen einen „Seat on the table“, die Frage ist nur wie.

Dabei hätten sie mit ihrem ausgeprägten Nutzerverständnis das Potenzial, die Rolle eines „Einflüsterers“ der Produktabteilung oder sogar für die gesamte Unternehmensstrategie zu spielen.

Als Stellvertreter und Sprachrohr der User haben UX-Researcher eigentlich die Aufgabe, zentrale Impulse und Sicherheit in Produktentscheidungen zu bringen.

Dass es UX-Researchern oft noch an Einfluss im Unternehmen mangelt, hat eine bisher zu wenig betrachtete Ursache: UX-Research ist zu langsam.

Nahezu täglich müssen Produktentscheidungen unter Unsicherheit getroffen werden. Um die Entscheidungssicherheit durch Research zu fundieren, ist die Studienfrequenz von UX-Research-Teams viel zu gering. Das Resultat: Viele Produkt-Entscheidungen werden weiterhin aus dem Bauch heraus getroffen und die Researcher können nur einen Bruchteil der Entscheidungen beeinflussen, vor denen eine moderne Produktorganisation steht.

Doch es hat sich eine Lösung aufgetan: AI-gestützte User-Research.

AI-gestützte User-Research hat nicht nur das Potenzial, die Studienfrequenz der UX-Teams drastisch zu erhöhen. Mit ihr gehen auch viele weitere positive Aspekte einher, wie zugänglicheres Zielgruppenwissen, Demokratisierung von UX, nutzergetriebene Unternehmensentscheidungen und zu guter Letzt ein größerer Einfluss der UX-Researcher im Unternehmen.

Wir haben einen AI-Assistenten gebaut, der Nutzerinterviews und Tests mit 85-90 % Genauigkeit im Vergleich zum Menschen auswertet. Durch die Entwicklung unseres AI-Assistenten für RapidUsertests  habe ich mich seit letztem Jahr intensiv mit dem Einsatz von AI in der User-Research auseinandergesetzt, Interviews und Diskussionen geführt, viel getestet, nachgedacht und ausprobiert. Basierend darauf sind 11 Prognosen entstanden, wie sich UX-Research in Zukunft verändern wird.

#1 AI-Tools werden UX-Research stark beschleunigen

Eine User-Research-Studie kann Wochen oder sogar Monate dauern. AI-gestützte Tools können jedoch viele Schritte automatisieren und vereinfachen, sodass innerhalb weniger Tage, ja sogar über Nacht, zentrale Insights erhoben und ausgewertet werden können. Mit unserem neuen AI-Assistenten konnten wir in Kundenprojekten eine Zeitersparnis von über 60 % erzielen.

Das bedeutet: AI-gestützte User-Research kann die Studienfrequenz und den Wissens-Output von UX-Researchern massiv erhöhen und sie befähigen, direkt am Puls der Organisation Entscheidungen zu unterstützen und abzusichern.

Researcher werden also mehr interne Research-Requests ihrer Stakeholder abarbeiten können und somit auch bei kurzfristigen Entscheidungsprozessen involviert werden, wo man bisher aus Zeitgründen keine Research/Tests gemacht hätte.

#2 Zielgruppenwissen wird so einfach zugänglich sein wie nie zuvor

Neben der Zeitersparnis gibt es noch ein weiteres großes Potenzial von AI-gestützten Tools: Es ist kein tiefgehendes Know-How mehr nötig, um (einfache) Research-Fragen zu beantworten.

AI-Tools senken die Hindernisse, User-Research durchzuführen und ermöglichen es somit auch anderen Abteilungen, wie Product, Design und Marketing, Zielgruppenwissen aufzubauen. Auch sie werden zukünftig Entscheidungen basierend auf Research-Erkenntnissen treffen können, ohne jedes Mal über die Research-Abteilung gehen zu müssen.

Theoretisch kann jeder Research durchführen, vor allem wenn es bereits ein AI-gestütztes UX-Tool im Unternehmen gibt. Aufgabe der UX-Researcher wird es sein, hierfür die Grundlagen zu schaffen, die anderen Abteilungen zu befähigen, die Qualität zu sichern und zu steuern.

#3 Neue Chancen für strategische Research werden entstehen

UX-Researcher können also dank AI-Tools viel Zeit sparen. Zeit, die sie zukünftig in komplexe, grundlegende Research-Fragen investieren können.

Sie haben das Potenzial, zentrale Partner von strategischen und operativen Produkt-Entscheidern zu werden, weil sie durch hochfrequente Studien eine Vielzahl von Entscheidungen validieren können.

Sie können zu „Einflüsterern“ der Produkt- und Unternehmensstrategie werden, zu Unterstützern von Management-Entscheidungen.

#4 UX-Researcher werden viel mehr Daten und Insights zur Verfügung haben

Ein weiterer positiver Aspekt, wenn häufiger und mehr Research durchgeführt wird, ja sogar andere Abteilungen Research-Erkenntnisse erheben: Mehr Daten, mehr Insights und somit ein breiteres Verständnis der Nutzer in den verschiedensten Anwendungssituationen.

Das bedeutet für die Rolle von UX-Researchern aber auch, dass sie noch mehr zu Verwaltern dieses Wissens werden müssen. Sie werden diejenigen sein, die einen Überblick über alle Studien haben, die studienübergreifende Zusammenhänge aufdecken, neue Fragestellungen aufwerfen und bei der Interpretation der Daten unterstützen können.

#5 UX-Researcher werden stärker in Entscheidungsprozesse involviert sein

UX-Reseacher werden zukünftig noch häufiger an Produkt-Entscheidungen beteiligt werden. Durch die schnellere Abarbeitung von Research-Requests realisieren Stakeholder, dass die Research-Abteilung ein äußerst agiler und verlässlicher Partner bei der Entscheidungsfindung ist. Auch bei kurzfristigen Fragen, die bisher aus Zeitgründen ohne Research beantwortet wurden, werden sie künftig eher einbezogen werden.

Die schnell verfügbaren AI-analysierten Daten, die Researcher zur Verfügung haben werden, dienen als verlässliche Grundlage für schnelle Entscheidungen. Und auch ihre neugewonnene Zeit für strategische Research wird sich positiv darauf auswirken, dass sie zukünftig stärker in Entscheidungsprozesse involviert werden.

So verändert sich UX-Research in der Ära von AI

Benjamin Uebel, CEO von RapidUsertests

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Wir wagen einen Blick in die Zukunft und diskutieren, wie sich UX-Research in der Ära von AI verändert und welche Auswirkungen dies auf den Job von UX-Researchern und deren Einfluss im Unternehmen hat.

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#6 Demokratisierung von UX wird vorangetrieben

AI-gestützte User-Research und AI-gestütztes UX-Testing werden zur Demokratisierung von UX-Research führen.

Da es immer einfacher wird, Tests und Research-Projekte mit der eigenen Zielgruppe durchzuführen und zu analysieren, können kleinere, operative Produktentscheidungen zukünftig direkt von UX-Designern und Produktmanagern untersucht werden. Aktuell ist es für sie oft nicht möglich, ihre vollen Terminkalender für UX-Studien freizuschaufeln. Mit AI-Unterstützung wird dies möglich.

Es wird also in Zukunft in jedem Unternehmen eine größere Gruppe von Menschen geben, die User-Research und -Testing durchführen können – weil durch AI nun vielen Mitarbeitern niedrigschwellige Research-Tools zur Verfügung stehen. Das heißt auch, dass UX-Research eine bisher kaum vorstellbare Menge an Management-Entscheidungen unterstützen wird.

Doch sind diese Mitarbeitenden eigentlich qualifiziert genug, um Studien so aufzusetzen und auszuwerten, so dass sie tatsächlich zuverlässige und belastbare Ergebnisse und Schlussfolgerungen ziehen können? Nicht unbedingt.

UX-Researcher werden daher zusätzlich zu ihren eigenen Research-Projekten auch eine Coaching-Rolle einnehmen, um die Qualität aller im Unternehmen erhobenen Erkenntnisse sicherzustellen.

Ebenfalls wichtig wird es sein, zu definieren, welche Art von Studien an andere Abteilungen abgegeben werden können und welche Fragestellungen doch besser von den erfahrenen und gut ausgebildeten Researchern übernommen werden sollten.

#7 Die Durchführung von UX-Studien wird kein USP von UX-Researchern mehr sein

Es zeigt sich also, dass UX-Researcher in Zukunft nicht mehr die einzigen Personen im Unternehmen sein werden, die UX-Studien durchführen. Ihnen steht damit eine gemischte Zukunft bevor.

Einerseits haben sie ein enormes Potenzial, eine bisher kaum vorstellbare Menge an Management-Entscheidungen zu unterstützen. Auf der anderen Seite stehen sie unter großem Veränderungsdruck, da auch anderen Professionen der Zugang zu UX-Research erleichtert wird und die zeitlichen und praktischen Hürden, um User-Research durchzuführen immer weiter sinken.

Auch die Fragestellungen, die sie selbst bearbeiten, werden sich verändern. Sie müssen daher lernen, strategisch zu denken und strategische Entscheidungen zu unterstützen.

#8 Research wird sich zukünftig besser in die Produktprozesse integrieren lassen

Da AI-Research deutlich schneller zu Ergebnissen führt, sollte sie insgesamt einfacher in die Prozesse zu integrieren sein als eine zeitaufwändige Research-Studie. Nicht nur für Researcher selbst, sondern auch für POs und Designer.

Genau das ist ja das große Potenzial: Dass alle Beteiligten befähigt werden, User-Research & UX-Testing durchzuführen. Niemand muss mehr auf andere warten. Niemand muss seinen Kalender freiräumen für tagelange Interviews. Die Ergebnisse gibt es quasi auf Knopfdruck.

Ob diese Chance tatsächlich von allen genutzt werden wird, ist jedoch eine andere Frage und es wird unteranderem in der Verantwortung der Research-Abteilungen liegen, die entsprechenden Prozesse aufzusetzen und zu beeinflussen.

#9 UX-Research wird einen höheren Stellenwert in der Organisation bekommen

Als Resultat aller bisherigen Prognosen, erwarte ich, dass UX-Researcher einen höheren Stellenwert in der Organisation bekommen werden.

Sie werden durch AI-getriebene Analysen mehr Research-Requests abarbeiten können und ihren Stakeholdern in Zukunft schnellere Ergebnisse liefern. Nach positiven Erfahrungen werden diese eher wieder mit neuen Anfragen auf die Researcher zukommen und sie mit vielfältigeren strategischen Fragestellungen beauftragen. Daraus ergeben sich Erfolgsgeschichten, welche die UX-Researcher nutzen können, um im Unternehmen Werbung für ihre Arbeit zu machen.

Dazu ist notwendig, dass UX-Researcher in der Organisation besser vernetzt werden. Darüber hinaus bekommen sie selbst Zugang zu einer höheren Anzahl an Informationen über die User. Ihre Erfahrung und ihr Wissen werden dazu führen, dass ihre persönliche Einschätzung im Unternehmen immer gefragter wird.

#10 Der Einfluss von UX-Researchern wird sich erhöhen

Durch den gestiegenen Stellenwert des Research-Teams kann sich auch der Einfluss erhöhen, den Researcher im Unternehmen auswirken können.

Die gesteigerte Produktivität, die AI-Tools bringen, führt dazu, dass UX-Researcher sehr schnell eine Vielzahl von entscheidungsunterstützenden Informationen sammeln können. Sie können so auch in kurzfristige Entscheidungsprozesse involviert werden, wo bisher aus Zeitgründen keine Research/Tests gemacht wurden.

Somit werden sie zukünftig auch auf viele produkt- und sogar unternehmensstrategische Entscheidungen Einfluss nehmen können.

#11 Unternehmen werden mehr nutzergetriebene Entscheidungen treffen

Letztendlich werden alle hier aufgeführten Prognosen dazu führen, dass Unternehmen mehr nutzergetriebene Entscheidungen treffen werden.

Die Gründe dafür:

  • Dank AI-Tools werden UX-Researcher mehr Nutzer-Erkenntnisse sammeln können, auf denen basierend Entscheidungen getroffen werden.
  • Durch eine zunehmende Demokratisierung der UX-Research wird ein tiefgehendes Verständnis der Nutzer nicht mehr nur den UXlern vorbehalten sein. Auch andere Abteilungen werden nutzergetriebene Entscheidungen treffen können.
  • Insgesamt werden häufiger und mehr Research & Tests in vielen Bereichen durchgeführt werden können. Das Resultat ist ein breiteres Verständnis der Nutzer in den verschiedensten Anwendungssituationen.

Fazit: Verändertes Aufgabenbild und mehr Einfluss

Insgesamt erwarte ich also eher eine Zunahme der Arbeit und Verantwortung für UX-Researcher, allerdings wird sich ihr Aufgabenbild verändern.

  • Sie werden eine viel größere Menge Daten zur Verfügung, zu verarbeiten und zu verwalten haben.
  • Es wird mehr Vernetzung und Austausch mit Stakeholdern geben.
  • Sie werden andere Teams in UX-Research-Methoden schulen.
  • Sie werden vielfältigere und strategischere Fragestellungen bearbeiten.
  • Sie werden mehr Einfluss im Unternehmen bekommen.

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