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Felix Hoppe
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Die Herausforderung: Inhouse-Tests sind zu aufwändig, um sie regelmäßig durchzuführen

Tester in Empfang nehmen, sie auch außerhalb des Tests betreuen und beispielsweise mit Getränken zu versorgen, Räume blockieren, die nötige Technik aufsetzen… Inhouse-Tests sind sehr zeitaufwändig.

Nachdem das UX-Team von STRATO lange Zeit regelmäßig Usability-Tests im eigenen Büro durchgeführt hatte, war der Zeitaufwand irgendwann zu groß und der letzte Inhouse-Test liegt nun schon eine ganze Weile zurück.

 

Die Testing-Prozesse von STRATO: So gezielt setzen sie Usability-Tests ein

Statt den Inhouse-Tests nutzen sie inzwischen vermehrt unmoderierte RapidUsertests, die ihnen die gleichen Ergebnisse in weniger Zeit liefern.
Ein wichtiges Werkzeug im UX-Werkzeugkasten von STRATO sind 3-Minuten-Tests, die sie in regelmäßigen Abständen durchführen. Weil sie sich schnell auswerten und zusammenschneiden lassen, können sie flexibel zwischendurch durchgeführt werden.

Das Testingboard bei STRATO

Testing-Board bei STRATO jetzt auch mit Live-Sessions

Die Testergebnisse präsentieren und diskutieren sie in ihrem regelmäßigen Testingboard-Meeting, bei dem viele Stakeholder anwesend sind. Ergebnisse aus Usability-Tests dienen hier als Ergänzung zu A/B-Tests, um neben den reinen Zahlen auch einen Eindruck vermitteln zu können, wie etwas bei den Nutzern ankommt. Zusammen mit den kurzen Video-Ausschnitten aus qualitativen Tests sind die Zahlen meist noch eindrucksvoller. Durch den Einsatz von Highlightvideos kann das UX-Team seinen Nutzern in diesen Meetings eine Stimme geben.

Das Testingboard ist so zu einem sehr beliebten Termin im Unternehmen geworden.

Auch nutzt STRATO RapidUsertests, um Betriebsblindheit abzulegen und zu zeigen, wie sich Nutzer verhalten, die zum ersten Mal die Website verwenden. Dieses Verhalten lässt sich eben nicht durch einen A/B-Test abbilden.

Doch ab und zu mangelt es dann doch an einer einfachen Möglichkeit, Stimmungsbilder im Dialog mit ihren Nutzern einzuholen oder komplexere, erklärungsbedürftige Sachverhalte abzutesten, wie es früher in Inhouse-Tests geschehen ist.

Die Lösung: Moderierte Remote-Usability-Tests

Der Ablauf von Live-Sessions: Der Tester teilt seinen Bildschirm mit dem Testleiter und dieser moderiert den Test per Audiokonferenz

Unsere neuen RapidUsertests Live-Sessions bieten ihnen die Möglichkeit, moderierte Tests durchzuführen ohne die zeitaufwändige Testerrekrutierung und -betreuung. Die Tests finden remote statt, das heißt die Tester befinden sich zu Hause in ihrer natürlichen Umgebung an ihren eigenen Geräten und übertragen ihren Bildschirm live an den Testleiter. Das Gespräch findet per Sprachübertragung statt. So können realitätsnahe, überregionale Usability-Tests durchgeführt werden, die sich leicht in die agilen Entwicklungsprozesse einbinden lassen.

Der Ablauf der Live-Sessions: Rekrutierung, Testermanagement und technisches Setup fallen weg

Schritt 1: Zielgruppe auswählen & Termine festlegen, Schritt 2: Live-Sessions durchführen, Schritt 3: Erkenntnisse auswerten1. Vor dem Teststart hat das UX-Team von STRATO die Zielgruppen eingegrenzt und Termine gewählt, zu denen die Testleiterin verfügbar war. Die Rekrutierung der Testpersonen aus unserem RapidUsertests-Panel und das Vereinbaren von Terminen läuft automatisch.

2. Mit nur einem Klick kann die Live-Session gestartet werden. Weder die Tester noch die Testleiter müssen sich etwas herunterladen, der Test läuft komplett browserbasiert. Darüber hinaus werden die Tests aufgezeichnet.

3. Während des Tests können Mitschriften erstellt und direkt mit den entsprechenden Videostellen verknüpft werden. Durch die Vergabe von Tags lassen sich die gesammelten Erkenntnisse im Nachhinein schnell clustern, filtern und analysieren. Auch das Schneiden von Highlightvideos mit dem integrierten Tool geschieht somit quasi nebenbei.

Während des Tests können Kommentare geschrieben werden, die direkt mit der Videostelle verknüpft werden.


Sowohl das Highlightvideo als auch einzelne Videoausschnitte können per Link verschickt werden und somit schnell im Unternehmen und an externe Stakeholder verteilt werden.

Das Testkonzept von STRATO: Ausführlicher, moderierter Wettbewerber-Vergleich

Für die ersten RapidUsertests Live-Sessions entschied sich das STRATO UX-Team, einen Wettbewerber-Vergleich durchzuführen. Mit fünf Testern spielten sie jeweils eine Stunde lang mehrere Szenarien auf verschiedenen Websites durch. Ein moderierter Usability-Test eignet sich für diesen Anwendungsfall, da viel ausführlicher auf die einzelnen Websites eingegangen werden kann und weil zwischendurch tiefergehende Forschungsfragen gestellt werden können.

Einerseits wollte STRATO mit diesem Testkonzept herausfinden, wie ihre eigenen Angebote durch Vergleiche mit dem Wettbewerb weiter zu optimieren. So wählten sie Wettbewerber-Seiten aus, die interessante Methoden für den Userflow verwendeten, um zu sehen, wie diese bei den Testern ankommen.

Die Tester sollten sich vorstellen, dass sie als Fotografen eine Website erstellen möchten. Wie gehen sie bei der Suche nach Möglichkeiten vor? Hier war für das UX-Team von STRATO, besonders interessant, ob sie schon mögliche Lösungen bzw. Anbieter im Kopf hatten, welche Suchmaschinen sie nutzten, welche Suchbegriffe sie verwendeten und welche Suchergebnisse sie schlussendlich auswählten (so war einem Teilnehmer wichtig, dass die Anbieter einen Wikipedia-Eintrag vorweisen können).

Im Anschluss schickten sie die Tester auf verschiedene Websites von Anbietern für WordPress-Hosting und Homepagebaukästen, unter anderem auch auf ihre eigene Website (wobei die Tester nicht wussten, dass sie mit Mitarbeitern von STRATO sprachen). Auf den Seiten sollten sie sich umschauen, sich schlussendlich für einen der Anbieter entscheiden und ihre Entscheidung begründen.

Während des Tests sieht der Testleiter durch eine Bildschirmübertragung, wie sich der Tester auf der Website bewegt.

 

Spannend fand das UX-Team vor allem, dass sie den Nutzern live dabei zusehen konnten, wie sie sich über Konkurrenz-Websites bewegten und zwischendurch immer wieder Fragen stellen konnten.

Um den qualitativen Ergebnissen auch einen quantitativen Touch zu verleihen, füllten die Tester zwischendurch Fragebögen aus, in denen sie beispielsweise das Design und die Verständlichkeit der einzelnen Websites auf einer Ratingskala bewerten sollten. Das Ziel der Fragebögen: Die Auswertung der Tests zu erleichtern und eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu schaffen.

Ausblick: Regelmäßige Integration in die Testing-Prozesse

Live-Sessions werden in Zukunft einen festen Platz in der Testing-Routine von STRATO haben, weil sie effizienter und einfacher in der Umsetzung sind als Inhouse-Tests. So können sie jetzt wieder häufiger moderierte Tests durchführen, um ein Stimmungsbild einzuholen und komplexere Sachverhalte abzutesten. Vor allem in Form von kürzeren Tests oder mit einem Protokollanten, der direkt im Tool mitschreibt, werden Live-Sessions ihr Testing-Setup ergänzen.

 

Bei Inhouse-Tests versuchen Probanden aus Höflichkeit oft nicht zu viele negative Kommentare zu machen. Die Live-Sessions von RapidUsertests geben den Nutzern die Möglichkeit eine gewisse Anonymität zu behalten und deswegen auch eine ehrlichere Meinung – sowohl positiv, als auch negativ – zu äußern.

Gergana Angelova, UX-Designerin, STRATO

 
Inhouse-Tests liegen bei uns schon eine ganze Weile zurück, weil sie oft sehr zeitaufwändig sind. Die Live-Sessions von RapidUsertests sind daher für uns eine coole Möglichkeit, wieder mehr moderierte Usability-Tests durchzuführen, zum Beispiel, um ein Stimmungsbild einzuholen oder um komplexere Sachverhalte abzutesten. Und sie machen richtig Spaß!

Julia Brandmüller, UX-Designerin, STRATO

Über den Autor

Sophie Krüger

Marketing-Managerin

Sophie Krüger hat Medienkommunikation mit Schwerpunkt Medienpsychologie studiert. Sie verantwortet unsere Kundenkommunikation und schreibt über alles rund um die Agentur.

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