Eine aktuelle Vergleichsstudie der STRATO AG zeigt, dass RapidUsertests als Ergänzung zu klassischen Labortests eingesetzt werden können – denn beide Verfahren identifizieren die selben Usability-Probleme.

Identische Ergebnisse – günstiger und in der Hälfte der Zeit

STRATOs Usability-Abteilung hat unter der Leitung von Manuel Panzirsch die Ergebnisse ihrer Inhouse-Usability-Tests mit den Ergebnissen von RapidUsertests verglichen, um die Qualität unseres Services besser einschätzen zu können. Dabei wurden jeweils 10 Testpersonen zwischen 18 und 40 Jahren bei der Nutzung von STRATOs Online-Speicher-Dienst HiDrive über RapidUsertests und im Labortest getestet.

Nach drei Aufgaben, welche die Tester auf der Seite zu erfüllen hatten, war klar: RapidUsertest und Inhouse-Test identifizierten identische Usability-Probleme. So wurden in beiden Tests jeweils 10 relevante Usability-Probleme aufgezeigt, davon 9 übereinstimmende. Außerdem identifizierten sowohl der RUT als auch der Labortest jeweils ein Usability-Problem, welches das andere Verfahren nicht aufzeigen konnte.

10 Usability-Probleme hat jedes Verfahren identifiziert – 9 davon waren identisch

RapidUsertest hat ähnliche Qualität wie Inhouse-Usability-Test

In der Hälfte der Zeit und zu Zweidrittel der Kosten des Labortests hat der RapidUsertest damit gezeigt, dass die Testergebnisse nicht hinter denen von klassischen Labortests zurückfallen.

„Wir haben eine Vergleichsstudie zum Thema RapidUsertests vs. Inhouse-Usability-Tests durchgeführt. Der RapidUsertest lieferte sehr gute Ergebnisse und wir konnten dabei gleichwertige Usability-Probleme aufdecken, wie im klassischen Usability-Test. Das Angebot von Userlution ist für uns, neben dem klassischen Usability-Test, ein wichtiges zusätzliches Werkzeug geworden, da ein RapidUsertests preiswerte, schnelle und gute Ergebnisse liefert.“

Manuel Panzirsch Product Management Head of User Experience

Natürlich sind auch Unterschiede der beiden Methoden in der Vergleichsstudie auszumachen. So beschäftigten sich die Tester im RapidUsertest wesentlich kürzer mit der Webseite (15 Minuten im RapidUsertest versus 45 Minuten im Inhouse-Test), was vielleicht auf ein geringeres Involvement der Testteilnehmer im RUT zurückzuführen ist. Jedoch ist fraglich, inwiefern das unterschiedlich ausgeprägte Involvement tatsächlich einen methodischen Nachteil darstellt oder vielleicht einfach mehr dem tatsächlichen Nutzungsverhalten von Webseitenbesuchern entspricht.

Fazit: Klare Aufgabenstellungen für aussagekräftige Ergebnisse

Formuliert man eindeutige Aufgabenstellungen, um ein Abschweifen der Testpersonen zu vermeiden und richtiges Aufgabenverständnis sicherzustellen, bietet der RapidUsertest eine Methode, um mit geringem Aufwand, verlässlich kritische Usability-Probleme zu identifizieren. Mehr Details zur Vergleichsstudie gibt es hier zu lesen.

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Über den Autor

Antje Lasner

Account-Managerin

Antje Lasner betreut unsere bestehenden Kunden. Als Mitarbeiterin der ersten Stunde berät sie mit großer Sachkenntnis und Erfahrung.

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