So sichern Sie Ihr Responsive Design auf allen Devices ab

So sichern Sie Ihr Responsive Design auf allen Devices ab

Sophie Krüger | Nov 4, 2015 | Testing-Tipps

 

Wussten Sie, dass 33% der Webseitenbetreiber mit dem letzten Redesign unzufrieden waren? Gerade wenn zum ersten Mal eine mobile Webseite berücksichtigt wird, gehen einem dabei viele Fragen durch den Kopf.

Wird die Seite auf allen Geräten richtig angezeigt? Kann ich die Conversionrate dadurch tatsächlich verbessern? Wie nutzerfreundlich ist die Navigation? Viele Produktmanager drückten in Gesprächen mit uns noch Unsicherheit über die neuen Gerätekategorien aus, weil ihnen die entscheidenden Erfahrungswerte im mobile Commerce fehlen.

Device-Fragmentierung stellt Produktmanager vor große Herausforderungen

Gerade die sogenannte Device-Fragmentierung, die riesige Vielfalt an Android-Devices, stellt die Qualitätssicherung vieler Produktmanager vor große Probleme. Die internen Test-Abteilungen können die riesige Auswahl an Devices nicht abdecken und riskieren somit eine inkonsistente und schlechte Darstellung.

Außerdem muss von verschiedenen Use Cases auf Desktop und mobile ausgegangen werden. Unterwegs möchten viele Nutzer nur browsen oder sich informieren, während sie am Desktop häufiger mit einem konkreten Kaufinteresse einen Onlineshop besuchen. Diese Unterschiede müssen sich im Design wiederspiegeln.


Folgen ungetesteter mobiler Webseiten:

  • Nutzer werden abgeschreckt und besuchen die (Desktop-/Tablet-)Seite nicht wieder.
  • Die KPIs verschlechtern sich im Gegensatz zur alten Webseite.
  • Auf die speziellen mobilen Bedürfnisse der Nutzer wird nicht eingegangen.
  • Die Webseite wird nicht auf allen Geräten korrekt dargestellt.

Cyberport deckt UX-Probleme mit Multi-Device-Tests auf

In einer ähnlichen Situation war Mitte 2015 unser Kunde Cyberport, einer von Europas größten Online-Elektrohändlern. Im Rahmen eines Redesigns wird aktuell der komplette Shop als responsive Webseite gestaltet.

Cyberport wollte zu Beginn des Relaunch-Prozesses sicherstellen, dass der mobile Shop sowohl auf iOS- als auch auf Android-Smartphones und -Tablets nutzerfreundlich gestaltet ist. Darüber hinaus herrschten enge Deadlines, weshalb ein schnelles Usability-Testing notwendig war. Dazu wurde ein sogenannter Multi-Device-Usability-Test mit RapidUsertests durchgeführt, der von den UX-Experten der Usability-Agentur Userlutions, den Betreibern von RapidUsertests, ausgewertet wurde.
 

Für Cyberport ergaben sich folgende Vorteile aus dem Multi-Device-Test:

  • Es wurden mehr als 30 UX-Probleme aufgedeckt, dabei bezogen sich 8 explizit auf Tablet und Smartphone.
  • Es wurde eine maximale Devicekompatibilität des Shops erreicht, indem auf einer großen Anzahl Devices getestet wurde.
  • Es ergaben sich zahlreiche Potenziale zur Erhöhung der mobile Conversion, die in späteren Optimierungssprints getestet werden können.
Cyberport testet mit Usability-Tests auf allen Devices

Cyberport testet mit Usability-Tests auf allen Devices

Usability-Tests auf allen Gerätekategorien und Betriebssystemen

Bei Multi-Device-Tests empfehlen wir, mit mindestens 10 Testpersonen pro Gerätekategorie zu testen, um sicherzugehen, dass alle Usability-Probleme aufgedeckt werden. Ein Multi-Device-Test über drei Gerätekategorien (Desktop, Smartphone, Tablet) umfasst ca. 30 Testpersonen. Die unterschiedlichen Betriebssysteme werden dann gleichmäßig über den Test verteilt.

Bisher haben unsere Berater die Testdesigns der Multi-Device-Tests für unsere Kunden abgestimmt und erstellt. Dies hat den Vorteil, dass wir ein passendes Remote-Testing-Design maßschneidern.

UX-Experten unterstützten Cyberport bei der Testauswertung

Durch unsere anschließende Expertenauswertung konnte Cyberport ohne großen Aufwand Zielgruppen-Wissen über ihre mobilen Nutzer aufbauen und Optimierungen in den Relaunch-Prozess einplanen.


Für Cyberport Kunden bedeutete die Expertenauswertung, dass sie

  • nur 2-3 Stunden Aufwand in ein Testing-Projekt stecken müssen, was eine erhebliche Zeitersparnis bedeutet,
  • priorisierte und von Experten aufbereitete Handlungsempfehlungen bekommen,
  • die Ergebnisse mit unseren Beratern diskutieren können,
  • einen persönlichen Ansprechpartner in unserer UX-Agentur haben,
  • ein Dokument haben, mit dem sie intern gut weiterarbeiten und z.B. Tickets für die Entwickler schreiben oder das Management briefen können.

Im Beispiel von Cyberport ergaben sich viele Erkenntnisse, die den Produktmanagern Sicherheit gaben, aber auch spannende Verbesserungspotenziale aufzeigten. Ein kurzes Beispiel: Problem war, dass bei jedem ausgewählten Filter die mobile Seite sofort neugeladen wurde. Dies bedeutete, dass es bei der Auswahl von mehreren Filtern zu langen Wartezeiten für den Nutzer kam. Viele Tester hätten an dieser Stelle den Kauf abgebrochen. Wir haben Cyberport empfohlen in der mobilen Variante den Nutzern die Auswahl mehrerer Filter gleichzeitig zu ermöglichen und einen „Anwenden“-Button zur Bestätigung der Auswahl einzufügen.

Bereits über 230 Webseitenbetreiber, Onlineshops und Agenturen unterstützen wir bei der Optimierung Ihrer mobilen Webseiten und Apps. Multi-Device-Tests haben wir schon mit Unternehmen wie Mister Spex, Check24, Deutsche Post, Zalando und Cyberport durchgeführt.

Multi-Device-Tests bequem online buchen

Multi-Device-Tests konnten bisher ausschließlich durch unsere Experten erstellt werden, doch dieser Einseitigkeit haben wir ein Ende bereitet. Seit Oktober 2015 können unsere Kunden direkt auf der RapidUsertests-Webseite Multi-Device-Tests anlegen. Schauen Sie einfach mal vorbei oder lesen Sie den Blog-Post unseres Produktmanagers und UX-Beraters Hannes Johne zu unserem neuen Buchungsprozess.

Kein Excel mehr – Mit dem neuen UX-Analyse-Tool doppelt so schnell auswerten

Kein Excel mehr – Mit dem neuen UX-Analyse-Tool doppelt so schnell auswerten

Christian Kleemann | Jan 22, 2015 | Neue Features

Das Auswerten von Usability-Videos war bisher nur in Kombination mit Excel oder Word möglich. Dies erhöhte den Arbeitsaufwand, die Zeit und das Priorisieren der Probleme. Aus diesem Grund haben wir ein neues Auswertungs-Tool mit zahlreichen Funktionen entwickelt. Analysieren von Videos war noch nie einfacher und schneller!

Dabei sind Beschleunigen und Vergeben von Kategorie-Tags, innerhalb der Videos, nur zwei der neuen Features. Neben der Zeitersparnis war vor allem eine intuitive Bedienung unser Anspruch an das neue Tool. Daher haben wir intern sehr lange getestet und schon zahlreiche Auswertungen durchgeführt, um unseren Kunden die beste Auswertung von Videos auf dem Markt anbieten zu können.

Die wichtigsten Features im Überblick

1. Signifikante Zeitersparnis durch Videobeschleunigung

Beim Lösen und Kommentieren der Aufgaben hat jeder Tester seine eigene Geschwindigkeit. Ab jetzt lassen sich Videos bis zu 3x schneller anschauen und auswerten. Passen Sie die Geschwindigkeit einfach an den Tester an.

Erhöhung der Geschwindigkeit im neuen Usability-Analyse-Tool

Abb.1: Beschleunigungsfunktion

2. Direkt zu Problemen im Video springen

Springen Sie jetzt direkt zu Kommentaren im Video und zeigen Sie Kollegen wesentliche Usability-Probleme. Beim Eingeben eines neues Kommentars wird das Video automatisch gestoppt und eine Zeitmarke gesetzt.

3. Aufgaben im Video direkt anwählen

Punktmarkierungen im Videoplayer geben die Startpunkte der Aufgaben jetzt direkt an. Dies ermöglicht ein besseres Wechseln zwischen den Aufgaben. Um sich beispielsweise immer gezielt die zweite Aufgabe anzuschauen, muss man zukünftig nur den Punkt anwählen. Beim hovern sehen Sie außerdem die Aufgabenstellung der entsprechenden Aufgabe.

Auswertung Usability-Test direkt zu Aufgaben springen

Abb.2: Direkt im Video zu Aufgaben springen

4. Priorisieren der schwerwiegendsten Probleme

Vergeben Sie Gewichtungen, um bei der Auswertung die größten Probleme schneller zu markieren. Unter dem Feld “Priorität” können sowohl Schweregrad eines Problems (niedrig, mittel, hoch) als auch positive Aussagen markiert werden.

Auswertung Usability-Test Labels vergeben und Probleme gewichten

Abb.3: Schweregrad von Usability-Problemen vergeben

5. Durch Kategorien und Label mehr Überblick gewinnen

Um Probleme und deren Häufigkeit schneller zu analysieren, haben wir das Anlegen von Seitenkategorien integriert. Ab jetzt gibt es die Möglichkeit Labels, zum Beispiel zum Ort des Problems (Checkout, Homepage, Suche) zu vergeben. Die integrierte Autosuggest-Funktion erleichtert Eingeben, Anlegen und Auswerten der Seitenbereiche.

Tipp: Frühzeitiges Anlegen der Kategorien hilft nicht nur beim Auswerten. Auch Kollegen erhalten schneller einen Überblick und können direkt in eine Auswertung mit einsteigen.

6. Nutzungsphasen sortieren und gezielt analysieren

Lassen Sie sich alle Probleme eines Seitenbereiches z.B. des Checkouts anzeigen. In der Gesamtauswertung kann jetzt nach Kategorien gefiltert werden. Die einzelnen Webseitenbereiche wie Homepage, Produktsuche oder Checkout werden innerhalb der Auswertung festgelegt. Zusätzlich wird die Anzahl der angelegten Kommentare mit aufgeführt, was ein schnelleres Auswerten und Priorisieren der Probleme ermöglicht.

Gesamtauswertung eines Usability-Tests mit Kategorien und Seitenfilter

Abb.4: Darstellung der Gesamtauswertung vom Usability-Test

7. Größerer Videoplayer – nichts mehr übersehen

Das Fenster des Videoplayers wurde auf die Größe von 1120x630px erhöht. Die Übersichtlichkeit wird gesteigert und trotzdem können nebenbei noch Kommentare gesetzt werden.

Usability-Test Auswertungs-Tool

Abb.5: Auflösung des Videoscreens

8. Exportfunktion

Die gesamte Auswertung lässt sich als Excel Datei (.csv) exportieren. So kann diese zum Beispiel bequem versendet werden.

9. Alle alten Auswertungen bleiben erhalten

Die bereits angelegten Tests sowie gesetzte Kommentare bleiben natürlich erhalten und stehen weiterhin im alten Auswertungs-Tool zur Verfügung. Sobald ein neuer Test angelegt wird, nutzt man automatisch das neue Tool und Kommentare werden dort gespeichert.

Feeback geben und UX-Test gewinnen

Wir haben die letzten Monate extrem viel verbessert, aber jetzt ist Ihre Meinung gefragt! Hat Sie das neue Tool bei der letzten Auswertung überzeugt oder gibt es noch Vorschläge für Verbesserungen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Unter allen Einsendungen verlosen wir 2 RapidUsertests mit jeweils 10 Nutzern im Wert von insgesamt 780€!

Feedback einfach direkt hier einreichen.

Hier finden Sie alle bisherigen Feature-Updates.