Geringer Buttonabstand auf mobilen Webseiten führt zum Kaufabbruch

Geringer Buttonabstand auf mobilen Webseiten führt zum Kaufabbruch

Userlutions Team in Mobile Usability
Lesezeit: 1 Minute · 20. März 2014
von | 20. März 2014 | Mobile Usability

Im Bestellprozess von mobilen RapidUsertests beobachten wir immer wieder, dass Nutzer aus Versehen einen falschen Button drücken und damit ungewollt die Eingabe abbrechen und schließlich sogar entnervt aufgeben.

Video einer RapidUsertests-Untersuchung zeigt die Gründe

Aufgrund des begrenzten Platzangebots auf Smartphones sind Buttons und Links auf mobilen Seiten relativ klein und liegen nah beieinander. Im Checkout-Prozess, mit umfangreichen Formularen zur Adresseingabe, kann dies zu Abbrüchen führen.

Wie das folgende Video zeigt, sind hiervon selbst bekanntere Webseiten wie das mobile Portal von Lufthansa betroffen:

Video: Durch den zu geringen Buttonabstand kommt es beim Tippen mit dem Finger ungewollt zur Auswahl der falschen Aktion.

Keine unumkehrbaren Aktionen direkt neben gewünschten Aktionen

Problematisch ist vor allem die unmittelbare Nähe von gewünschten Aktionen und sogenannten “unumkehrbaren” Aktionen. Im Beispielvideo liegt der Button “Weiter” (die gewünschte Aktion des Nutzers) direkt neben dem Button “Neue Suche” (eine unumkehrbare Aktion: der Nutzer verlässt den Bestellprozess).

Da Nutzer auf dem Mobiltelefon mit ihren Fingern „klicken“, kann ungewollt der falsche Button gewählt werden. Im Falle einer unumkehrbaren Aktion gehen somit alle zuvor getätigten Eingaben ungewollt verloren. Im schlimmsten Fall wird der Bestellprozess durch den Nutzer sogar komplett abgebrochen, weil die Formulareingaben umfangreich und unnötig aufwändig sind.

Buttons im Checkout überprüfen

Wie kann ein unabsichtliches Abbrechen des Bestellprozess auf mobilen Geräten verhindert werden?

  • Überprüfen Sie Ihren Checkout-Prozess nach “unumkehrbaren” Aktionen, also Buttons und Links, die den Prozess abbrechen, dies kann z.B. der Button “Zurück” oder auch der Link zum Impressum sein.
  • Stellen Sie sicher, dass gewünschte Aktionen (z.B. die Buttons “Weiter” oder “Kostenpflichtig Bestellen”) nicht in unmittelbarer Nähe zu einer unumkehrbaren Aktion liegen.
  • Vergrößern Sie im Zweifelsfall den Abstand zwischen gewünschten und unumkehrbaren Links bzw. Buttons.

FAZIT

Buttons müssen auf mobilen Geräten nicht immer gut getrennt sein. Beachte: Unumkehrbare Aktionen wie z.B. ein unabsichtlicher Abbruch des Bestellprozesses sollten räumlich gut von gewünschten Buttons getrennt sein.

Erfahren Sie hier mehr über die mobilen RapidUsertest.

Warum selbst die Top-Elektronik-Onlineshops an einer guten Suchfunktion scheitern – Eine RapidUsertest-Studie

Warum selbst die Top-Elektronik-Onlineshops an einer guten Suchfunktion scheitern – Eine RapidUsertest-Studie

Antje Lasner in User-Experience-Tipps
Lesezeit: 4 Minuten · 17. Februar 2014
von | 17. Februar 2014 | User-Experience-Tipps

Wer suchet, der findet? Weit gefehlt, wie wir in Usability-Tests von Online-Shops immer wieder feststellen. Selbst die umsatzstärksten Shops vernachlässigen ihre Suchfunktion und vertun dabei ein großes Conversion-Potenzial. Aber, kein Grund zur Verzweiflung! Wir haben in einer RapidUsertests-Studie zu Shop-Suchfunktionen 5 entscheidende Kriterien herausgearbeitet, die dies verhindern.

Nach einer erfolgreichen Suche konvertieren Besucher besser

Aus über 1.000 RapidUsertests wissen wir, wie oft Shopbesucher daran verzweifeln das passende Produkt direkt über die Suche des Shops zu finden. Ein Wechsel zum Branchenprimus Amazon ist dann schnell getan. Viele Shopbetreiber sind sich dabei gar nicht im Klaren, wie schlecht die eigene Suche eigentlich funktioniert. Unterschätzen Sie nicht das große Optimierungspotential! Denn Besucher, die erfolgreich ein Produkt über die Suchfunktion finden, konvertieren häufig um den Faktor 3 bis 5 besser als durchschnittliche Shopbesucher.

Die RapidUsertest-Studie zu Suchfunktionen – Unser Vorgehen

Wir haben die Shop-Suchfunktionen der vier umsatzstärksten Elektroshops unter die Lupe genommen und mit Amazon verglichen.

28 Nutzer testeten die Produktsuchen von Redcoon, Conrad, Pearl und Comtech. Um möglichst viele Suchanfragen zu provozieren und die Tester dennoch in einer weitgehend realistischen Situation zu lassen, bekamen sie mehrere offene Aufgaben gestellt. Einzige Bedingung: Sie durften dafür ausschließlich die Suchfunktionen verwenden.

Das Ergebnis zeigt: Viele Suchanfragen enden für den User erfolglos!

 

Problem Nr. 1: Die Suche wird nicht mit den Hauptkategorien des Shops trainiert

Warum ist dieses Problem so gravierend? Shopsuchen vorhandener Produkte führen nicht zum Ergebnis, wenn z.B. nach „Hifianlage“ statt nach einem konkreten Produkt gesucht wird. Grund dafür ist, das zentrale Kategoriebezeichnungen des eigenen Onlineshops nicht erkannt werden. Eine Suche bringt dann trotz hunderter passender Produkte keinen Treffer, da die Suchtechnologie in erster Linie auf Basis der Produktnamen und Artikelbeschreibungen sucht. Der User erhält durch die erfolglose Suche den Eindruck in diesem Shop nicht das zu finden, was er sucht, obwohl es vielleicht da ist.

Die Suche auf redcoon.de wurde offensichtlich nicht mit den Hauptkategorien des Shops trainiert.

Problem Nr.2: Es werden keine alternativer Suchbegriffe vorgeschlagen

Um den Nutzer bei der Suche zu unterstützen, hat sich die Darstellung alternativer Suchbegriffe bewährt. Er erhält zielführende Vorschläge auch wenn er den explizit richtigen Suchbegriff nicht kennt. Die Nennung alternativer Suchbegriffe hat zudem einige Vorteile: Die Vorschläge bergen Inspiration und Upselling-Potenzial. Bei der Eingabe von „Taschenrechner“ können so auch hochwertigere „Grafik-Taschenrechner“ vorgeschlagen werden, auf die viele User vorher nicht gekommen wären.

Amazon hat die optimale Gestaltung für Autosuggest-Menüs gefunden, die viele praktische Suchprobleme löst: einfach nur alternative Suchbegriffe vorschlagen

Problem Nr.3: Die Suche berücksichtigt keine Eingabe von Synonymen

Ein weiteres Problem ist ein mangelndes Verständnis von Synonymen, da die eingesetzte Suche kein semantisches Verständnis hat oder Artikel und Suchbegriffe nicht mit alternativen Synonymen getaggt sind. Daher werden dem User nur in einem Fall auch wirklich sinnvolle Ergebnisse angezeigt – wenn er den exakten Suchbegriff eingibt.

Problem Nr.4: Die Autosuggest-Menüs der Suche sind zu unübersichtlich

Autosuggest-Menüs sind verbreitet. Drei der vier getesteten Shops blendeten ein Autosuggest-Menü unterhalb des Suchschlitzes ein. Allerdings bot keines davon der Mehrzahl der Nutzer einen wirklichen Mehrwert. Sie waren zu komplex und unübersichtlich. Dabei wünschen sich die Nutzer vor allem eins: Eine schlichte Gestaltung des Autosuggest-Menüs wie sie es von Amazon und Google kennen.

Das komplexe Autosuggest-Menü von Conrad präsentiert direkt Produktvorschläge. Dem Nutzer ist dabei aber nicht klar, warum genau diese vorgeschlagen werden, da seine Preis- und Qualitätsanforderungen der Suche doch gar nicht bekannt sind.

Problem Nr.5: Tippfehler werden nicht berücksichtigt

Auch beim Umgang mit Tippfehlern tun sich viele Shop-Suchfunktionen noch schwer. Im Test produzierten drei Shops irrelevante Ergebnisse, sobald ein Tippfehler im Suchbegriff steckte. Allein Redcoon lieferte bei der Eingabe von „Noetbook“ die gleichen Ergebnisse wie beim korrekten Suchbegriff. Wie der richtige Umgang mit Tippfehlern aussieht zeigt uns Amazon: Im aufklappenden Auto-Suggest-Menü wird direkt während der Eingabe der korrekte Suchbegriff vorgeschlagen. Um dem User die Möglichkeit zu geben, den Tippfehler eigenständig zu erkennen, ist es ratsam das Suchwort im Suchschlitz der Ergebnisseite stehen zu lassen.

Das Autosuggest-Menü von Amazon liefert auch die ideale Lösung zur schnellen Korrektur von Tippfehlern

 

Was müssen Sie tun, um Ihren Besuchern eine erfolgreiche Suche anzubieten?

  1. Trainieren Sie Ihre Suche mit den zentralen Shop-Kategorien
  2. Taggen Sie Artikel und Suchbegriffe mit Synonymen
  3. Schlagen Sie alternative Suchbegriffe vor
  4. Halten Sie das Autosuggest-Menü klein und übersichtlich
  5. Berücksichtigen Sie Tippgehler und geben Sie dafür Korrektur-Vorschläge

 

Nicht nur die Suchfunktion ist bei der Onlineshop-Optimierung wichtig: Tipps, wie Sie Ihren Onlineshop optimieren

Konkrete Optimierungsempfehlungen für Ihre Shop-Suche erhalten

Gerne testen wir Ihre Suchfunktion und überprüfen diese auf Herz und Nieren. Unsere Experten erarbeiten konkrete Optimierungsvorschläge, wie Sie Ihre Shopsuche den Nutzererwartungen anpassen. Ihre Produkte werden so überhaupt und schneller gefunden, Ihre Kundenzufriedenheit und damit Conversionrates und Umsätze gesteigert.

Kontaktieren Sie uns einfach!

Benjamin Uebel – Geschäftsführer
Tel: 030 544 870 24
Email: info@userlutions.com
www.userlutions.com

Die Erfolgsfaktoren guter Shop-Newsletter – Eine RapidUsertest-Fallstudie

Die Erfolgsfaktoren guter Shop-Newsletter – Eine RapidUsertest-Fallstudie

Antje Lasner in RapidUsertests-Studien
Lesezeit: 2 Minuten · 12. November 2013
von | 12. November 2013 | RapidUsertests-Studien

Der Erfolg eines Newsletter ist kein Zufall. Konkret konnten wir in einer Studie drei Faktoren identifizieren, die eine gute Shop-Newsletter-Experience ausmachen.

Hat man den Besucher des eigenen Online-Shops einmal zum Kunden umgewandelt ist ein großer Schritt bereits getan. Die Herausforderung liegt darin, die Bestandskunden weiter zu aktivieren. Der Newsletter ist dabei das zentrale Instrument, um Bestandskunden zu animieren, den Shop wieder zu besuchen und dort einzukaufen.

Doch wann ist ein Shop-Newsletter erfolgreich? Unsere RapidUsertests-Fallstudie zeigt, dass dies kein Zufall ist, sondern sich ganz klar von drei Erfolgskriterien ableiten lässt.

Der Weg zum guten Shop-Newsletter – Am Beispiel Brillenversandhandel

Ziel der Fallstudie war es, anhand eines Vergleichstests Best Practises für eine gute Newsletter-Experience von Online-Shops herauszufinden. Dafür verglich MisterSpex mit den RapidUsertests ihren Newsletter mit denen der drei Wettbewerber Brille24, Netzoptiker und SmartBuyGlases. 20 Tester bewerteten Verständnis, Attraktivität des Angebots und Aktivierungspotenzial der vier Newsletter.

Drei Erfolgsfaktoren für eine gute Shop-Newsletter-Experience konnten ausgemacht werden:

  1. Ein funktionales Design
  2. Eine ansprechende Produktinszenierung
  3. Eine klare Angebots-Kommunikation

Am deutlichsten lassen sich diese drei Punkte an den konkreten Beispielen erklären.

Newsletter Netzoptiker

Newsletter-Analyse Netzoptiker

  • Wenig funktionales Design: Das Layout wird direkt als sehr unübersichtlich wahrgenommen.
  • Geringe Produktinszenierung: Die Brillen gehen neben den Designelementen vollkommen unter.
  • Unklare Angebots-Kommunikation: Ein Rabatt wird zwar klar kommuniziert, weitere Informationen zu den genauen Preisen und Marken fehlen jedoch.

Newsletter Brille24

Newsletter-Analyse Brille 24

  • Wenig funktionales Design: Das Design wird zwar als aufwändig gestaltet wahrgenommen, da die volle Konzentration für die Brillen beansprucht wird, werden die Texte jedoch nicht mehr gelesen.
  • Geringe Produktinszenierung: Die randlosen Brillen sind vor dem grauen Hintergrund kaum zu erkennen.
  • Klare Angebots-Kommunikation: Einzig die klare Kommunikation des Exklusiv-Angebotes stach positiv hervor. Das Abonnenten belohnt werden, wird von unseren Testern sehr gut bewertet.

Newsletter Mister Spex

Newsletter-Analyse Mister Spex

  • Gutes funktionales Design: Der MisterSpex Newsletter hat eine sehr klare Struktur.
  • Ansprechende Produktinszenierung: Der Newsletter schafft es seine Brillen ansprechend zu inszenieren.
  • Unklare Angebots-Kommunikation: Auch die Kommunikation der Inklusiv-Leistungen ist klar und übersichtlich. Allerdings fehlen neben den Brillenmarken die Preisangaben, was besonders Markenbrillen teurer wirken lässt.

Newsletter SmartBuyGlasses

Newsletter-Analyse SmartBuyGlasses

  • Gutes funktionales Design: Übersichtlich und klar strukturiert ist das Layout des Newsletters.
  • Ansprechende Produktinszenierung: Der SmartBuyGlasses-Newsletter war der Einzige, der die Brillen auf Gesichtern darstellt. So konnten sich die Tester besser vorstellen, wie die Modelle wirken. Zudem entsprachen die abgebildeten Personen weniger den üblichen Models und boten damit ein Identifizierungspotenzial.
  • Klare Angebots-Kommunikation: Zu den Brillen wurden alle wichtigen Informationen abgebildet: Marke, ein ausreichend großes Bild der Brille, Preis und Rabatt. Bei der Aufzählung der Rabatte wird zudem mit den Attraktivsten begonnen.

Mit RapidUsertest Newsletter optimieren und Bestandskunden aktivieren

Durch die zugeschnittenen RapidUsertests und die anschließende Beratung durch Userlutions konnte MisterSpex nicht nur unbekannte Schwächen des eigenen Newsletters aufdecken, sondern anhand des Wettbewerber-Vergleichs ebenfalls inspirierende Anregungen für die Weiterentwicklung des Shop-Newsletters gewinnen. Gerne untersuchen wir auch Ihren Newsletter und helfen Ihnen bei der Performance-Optimierung dieses zentralen Kommunikations-Instrumentes.

Kontaktieren Sie uns!

Benjamin Uebel – Geschäftsführer
Tel: 030 544 870 24
E-Mail: info@userlutions.com
www.userlutions.com

3 Tipps zur Gestaltung von Auto-Suggest-Menüs der Suchfunktion

3 Tipps zur Gestaltung von Auto-Suggest-Menüs der Suchfunktion

Antje Lasner in User-Experience-Tipps
Lesezeit: 2 Minuten · 10. Oktober 2013
von | 10. Oktober 2013 | User-Experience-Tipps

Sinnvolle Auto-Suggest-Menüs erhöhen radikal die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer für sich relevante Treffer findet. Gute Suchfunktionen werden häufiger genutzt und steigern im hohem Maße die Nutzerzufriedenheit.

In RapidUsertests von Online-Shops stellen wir jedoch immer wieder fest, dass die wichtige Suchfunktion von Shopbetreibern stark vernachlässigt wird. Viele Auto-Suggest-Menüs irritieren den Nutzer. Anstatt das schnelle Finden passender Produkte zu unterstützen, sorgen sie durch übermäßige Komplexität und fehlende Hilfestellungen zusätzlich für Verwirrung.

Also haben wir die Suchfunktion der umsatzstärksten Elektronik-Onlineshops einmal mit den RapidUsertests getestet und mit Amazon verglichen. Die Ergebnisse zeigen eindeutig – bei der Suche kann man vom Branchenprimus noch einiges lernen.

So optimieren Sie Ihr Auto-Suggest-Menü der Suche


1. Schlagen Sie alternative Suchbegriffe vor

Lassen Sie den Suchenden nicht verzweifelt im Dunkeln tappen, nur weil er den perfekten Suchbegriff nicht kennt und stattdessen z.B. ein Synonym verwendet. Helfen Sie ihm mit konkreten Vorschlägen den vielversprechendsten Suchbegriff zu finden, der relevante Ergebnisse erzielt.

Das Auto-Suggest-Menü von AmazonDas Auto-Suggest-Menü von Amazon – einfach und übersichtlich


2. Halten Sie Ihr Auto-Suggest-Menü einfach und übersichtlich

Die simpelste Variante zeigt dem Nutzer konkrete Suchbegriffe an. Als bestes Beispiel listet das Auto-Suggest-Menü von Amazon die Vorschläge auf. Andere getesteten Menüs wurden oft als zu komplex und unübersichtlich wahrgenommen (siehe Bild von conrad.de). Direkte Produktvorschläge im Auto-Suggest-Menü warfen bei den Nutzern zudem Fragen danach auf, auf welcher Grundlage ausgerechnet dieses Produkt vorgeschlagen wurde.

Das Auto-Suggest-Menü von Conrad
Im Online-Shop von Conrad ist das Auto-Suggest-Menü sehr komplex und überfordert


3. Geben Sie für Tippfehler Korrekturvorschläge an

Für Ihre Nutzer ist es frustrierend auf Grund eines kleinen Buchstabendrehers keine oder nur irrelevante Ergebnisse angezeigt zu bekommen. Die Verwunderung ist dann groß, wenn man in einem Online-Shop für Notebook und PC’s eben diese nicht finden kann, weil man statt „notebook“ versehentlich „noetbook“ eingibt. Am nutzerfreundlichsten ist auch hier wieder die Lösung von Amazon, die schon frühzeitig und dezent mit alternativen Vorschlägen auf diesen Tippfehler hinweist und den Suchenden zum Ziel führt.

Tippfehler im Amazon Auto-SuggestAmazon weist frühzeitig auf Korrekturvorschlägen bei Tippfehlern hin

Was lernen wir daraus?

Keep it simple! Die übersichtlichen Varianten von Amazon und Google funktionieren am besten. Von den Branchenführern kann man auf diesem Gebiet also noch einiges lernen, um seinen Nutzern das Finden relevanter Produkte schneller und einfacher zu ermöglichen.

Sie wollen die Suche Ihres Onlineshops testen?
Dann kontaktieren Sie uns!

Benjamin Uebel – Geschäftsführer
Tel: 030 544 870 24
Email: info@userlutions.com
www.userlutions.com

Mehr zu unserer Studie und den Erfolgsprinzipien der Suchfunktion können Sie in der aktuellen Website Boosting erfahren, die am 15. Oktober erscheint.

RapidUsertests besser als klassischer Labortest

RapidUsertests besser als klassischer Labortest

Antje Lasner in RapidUsertests-Studien
Lesezeit: 1 Minute · 10. Oktober 2012
von | 10. Oktober 2012 | RapidUsertests-Studien

Wiederholt wurde die Qualität der RapidUsertests getestet – diesmal von der eResult GmbH, einer Agentur für Usability, Online-Marktforschung, Online-Marketing und Kundenzufriedenheit. Das Ergebnis: Online-Usability-Tests von RapidUsertests identifizieren die selben Probleme wie klassische Labor-Tests, sind dafür aber wesentlich preiswerter.

RapidUsertests identifizieren mehr leichte und mittlere Probleme

eResult testete den Onlineshop mein-schnulli.de und veröffentlichte hierzu eine Vergleichsstudie von Usability-Tests im Labor und asynchronen Videotests. Betrachtet wurde, ob die Nutzer mit dem Kauf von individualisierten Produkten zurecht kamen und ob sie sich über die Babyartikel ausreichend informiert fühlten. Im Labor wurde mit einer Stichprobe von 12 Probanden und bei den RapidUsertests mit 20 Testpersonen gearbeitet.

Die RapidUsertests konnten mehr mittelschwere und leichte Probleme identifizieren.

Der RapidUsertest identifizierte genauso viele schwerwiegende Probleme, wie der Labortest und konnte sogar mehr  mittelschwere und leichte Probleme aufdecken. Zu ähnlichen Ergebnissen kam auch Franco Salvetti, Chefentwickler der Suchmaschine Bing in einer aufschlussreichen Studie von Microsoft. In dieser wurden auch die Ergebnisse von Crowd-Usability-Tests mit klassischen Tests verglichen.

Der geringere Preis ermöglicht häufiges Testen und größere Stichproben

Mehrere unabhängige Vergleichsstudien zeigen, dass die RapidUsertests mit bewährten Usability-Tests nicht nur mithalten können.

Der geringe Preis von Crowd-Usability-Tests ermöglicht größere und häufigere Tests, als es mit klassischen Methoden möglich ist. Während ein Test mit 12 Probanden und Auswertung bei einer Usability-Agentur über 10.000 EUR kostet, sinken die Kosten bei einem Remote-Test inkl. Experten-Auswertung auf wenige Tausend Euro. Wenn man den Test selbst auswerten möchte, fallen Kosten von wenigen hundert Euro an.

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