Die vier Käufertypen zur Weihnachtszeit

Die vier Käufertypen zur Weihnachtszeit

Antje Lasner in User-Experience-Tipps
Lesezeit: 2 Minuten · 10. Oktober 2013
von | 10. Oktober 2013 | User-Experience-Tipps

„Das Weihnachtsgeschäft beginnt früher als man denkt“ – das war für mich die Kernerkenntnis des Webinars von ConversionBoosting-Experte Jörg Dennis Krüger. Für eine erfolgreiche Weihnachtszeit muss man früh aktiv werden, denn die ersten Geschenke werden bereits im Oktober gekauft.

Das Weihnachtsgeschäft beginnt im Oktober

Keinen Stress zu Weihnachten – nach dieser Devise nehmen sich die Deutschen jedes Jahr vor, frühzeitig alle Weihnachtsgeschenke zu besorgen und starten europaweit als erstes ins alljährliche Weihnachtsshopping. So kaufen zwei Drittel der Deutschen ihr erstes Weihnachtsgeschenk bereits im Oktober. Anhand der Weihnachtsshopping-Gewohnheiten lassen sich insgesamt vier Käufertypen unterscheiden. Mit einer einzigen Weihnachtskampagne ist es daher oft nicht getan.

Das sind die Käufertypen zur Weinachtszeit: Frühkäufer, Adventskäufer, Spätkäufer und Last-Minute-Käufer

  • Frühkäufer: Vor allem die Frühkäufer wollen ein stressfreies Weihnachten und beginnen schon im Herbst mit Ihren Einkäufen. Dabei freuen sie sich über spezielle Frühbucher-Rabatte, die ihren zeitigen Kauf belohnen.
  • Adventskäufer: Die wohl größte Käuferschicht sorgt rechtzeitig im November und Anfang Dezember für passende Geschenke. Mit guten Geschenkideen und einem Einpackservice kann man hier definitiv punkten.
  • Spätkäufer: In der letzten Woche vor dem 24.12. denken dann auch die letzten an Ihre Liebsten. Die garantierte Lieferung zum Fest spielt bei der Kaufentscheidung die größte Rolle
  • Last-Minute-Käufer: Am 23. und 24.12. werden noch die letzten Geschenke besorgt. Aufgrund der Dringlichkeit ist für diese Käufer nur noch eine Same-Day-Delivery wichtig, was die Produkte oft auf Gutscheine und Tickets zum Selbstausdrucken beschränkt.

So gelingt der erfolgreiche Start ins Weihnachtsgeschäft

Es ist also höchste Zeit den eigenen Onlineshop für den Weihnachtsansturm 2013 fit zu machen und damit beruhigt und sicher in die umsatzstärkste Zeit des Jahres starten.

1. Buchen Sie einen Usability-Check Ihres Onlineshops – Wie schnell finden die Nutzer Ihre Geschenke im Shop? Fördern Produktdarstellung und die dargebotenen Informationen den Entscheidungsprozess des Käufers? Welche Hürden können im Check-Out noch zum Kaufabbruch führen? Decken Sie im Shop-Test jetzt Bedien- und Verständnisschwierigkeiten auf, um diese noch vor Weihnachten zu beseitigen.

2. Prüfen Sie die Wirkung und Überzeugungskraft Ihrer Weihnachts-Newsletter – Mit den RapidUsertests die Performance Ihrer Newsletter steigern

3. Testen Sie Ihre Webseite, neue Features, Änderungen und Kampagnen kontinuierlich – Mit Tester-Kontingenten über 30% günstiger

Gerne beraten wir Sie und stehen Ihnen bei der optimalen Vorbereitung zur Seite.
Kontaktieren Sie uns einfach!

 

Birgit Bärnreuther – Head of Consulting
Tel: 030 544 870 24 
Email: info@userlutions.com
www.userlutions.com

Usability in der Praxis: 12 Fragen an Hendrik Neumann, Web-Konzepter bei Chefkoch

Usability in der Praxis: 12 Fragen an Hendrik Neumann, Web-Konzepter bei Chefkoch

Userlutions Team in User-Experience-Tipps
Lesezeit: 3 Minuten · 15. März 2012
von | 15. März 2012 | User-Experience-Tipps

Diesmal hatten wir die Gelegenheit, mit Hendrik Neumann – Web-Konzepter beim Portal Chefkoch – zu sprechen. Wir befragten ihn zu den aktuellen Herausforderungen in seinem Job, gemachten Erfahrungen mit Usability-Tests und der zukünftigen Ausrichtung von Chefkoch.


1. Wer bist Du und was machst Du? Stelle Dich doch mal kurz vor:

Ich bin seit Sommer 2011 bei der Pixelhouse GmbH als Web-Konzepter für das Portal chefkoch.de angestellt. Die Aufgaben sind größtenteils vergleichbar mit denen eines Produkt- oder Projektmanagers bei anderen Portalen.


2. Thema erfolgreiche Produktentwicklung: Was sind
 wichtige bzw. zentrale Erkenntnisse, die Du hierzu an unsere Leser weitergeben kannst?

Man sollte immer die Brille des Nutzers aufsetzen, sich also fragen: Welchen Content erwartet der Nutzer, und auf welchen Wegen möchte er ihn erschließen? Erst danach sollte man sich Gedanken machen, wie man die Seite vermarktet. Portale, die offensichtlich rein aus der Sicht der Werbekunden entwickelt wurden, haben meines Erachtens langfristig keine Chance im Web.


3. Welche Erfahrungen & Erkenntnisse hast Du bisher mit Usertests sammeln können?

Ich habe sowohl selbst Usertests „vor Ort“ durchgeführt als auch Tests online beauftragt. Letzteres zeichnet sich durch ein vielfach günstigeres Preis/Leistung-Verhältnis aus, allerdings kann man nach der Durchführung dem Probanden nicht unmittelbar Fragen stellen, die sich erst im Laufe des Tests ergeben.


4. Welche Tools verwendest Du in Deinem Alltag als Web-Konzepter?

Ich habe letztes Jahr gute Erfahrungen mit der Erstellung von Heatmaps über clicktale.com gemacht. Daneben nutze ich Standardprodukte wie Google Analytics oder interne Wikis zur Dokumentation. Vor kurzem habe ich das erste Mal euer Produkt die rapidusertests genutzt, und in Zukunft würde ich gerne zusätzlich mit A/B-Test experimentieren.


5. Was sind für Dich überraschende Erfahrungen im Umgang mit Usern gewesen? 

User benutzen die Suchfunktion auf unserem Portal nicht nur, um Inhalte zu finden, also Rezepte, Artikel oder Forenbeiträge. Sie nutzen sie auch, um Funktionen unserer Website ausfindig zu machen. So tippen Nutzer auch den Begriff „Kochbuch“ in den Suchschlitz, wenn sie den Link zu diesem Feature gerade mal nicht finden.


6. Wie stellst Du sicher, dass Eure Produkte nutzerfreundlich sind?

Wir bekommen viel Feedback durch unsere Nutzer über den Support und im Forum. Zusätzlich führen wir Nutzertests durch. Außerdem sollte man immer im Blick behalten, welche Usability-Standards sich im Internet etablieren.


7. Wann ist für Dich ein Produkt nutzerfreundlich?

Eine Internetseite muss ohne „Bedienungsanleitung“ auskommen, das heißt dass zum Beispiel selbst komplizierte Filtermöglichkeiten in der Suche weitgehend selbsterklärend sein müssen.


8. Gibt es Bücher, Webseiten oder Blogs, die Du unseren Lesern empfehlen kannst?

Usabilityblog.de und der Newsletter von useit.com sind gute Anlaufstellen im Internet. Als Bücher empfehle ich „Die Elemente der User Experience“ von Jesse James Garrett und den Klassiker „Don’t make me think!“ von Steve Krug. Beide Bücher hat man schnell durchgearbeitet und meines Erachtens dabei in kurzer Zeit einen hohen Erkenntnisgewinn erzielt.


9. Welche Produkte stehen für Dich für gute Usability – welches Produkt sollte unbedingt mal Usergetestet werden?

Der 1-Click-Bestellvorgang bei Amazon ist fast schon erschreckend einfach. Es gibt aber auch immer noch reine Flash-Sites, die schick aussehen aber unbenutzbar sind. Probiert doch mal, auf converse.de im Katalog einen bestimmten Schuh zu finden und dann einen Link zu diesem Produkt zu verschicken. Zur Ehrenrettung der Marke sei gesagt, dass converse.com dagegen sehr brauchbar ist.


10. Was ist die Besonderheit, Web-Portale zu konzipieren und zu entwickeln im Vergleich zu E-Commerce-Shops oder anderen Webseiten?

Die Nutzer haben oft sehr unterschiedliche Ziele auf einem Portal. Bei Chefkoch müssen zum Beispiel alle Inhaltstypen wie Rezepte, Magazinartikel und Forenbeiträge gleich gut erreichbar sein. Im Vergleich zu Shops gibt es oft nicht eindeutig definierte conversion rates, auf die ich gezielt optimieren könnte.


11. Welches ist Deine goldene Usability-Regel/Erkenntnis?

Jeder Test lohnt sich – selbst ein Test mit nur zwei Nutzern bringt mehr Erkenntnis als gar kein Test.


12. Welche Themen sind für Dich gegenwärtig spannend? Wo geht der Trend hin? Was sind zukünftig spannende Fragen im Alltag eines Web-Konzepters bei chefkoch.de?

Die großen Trends im Bereich der Online-Medien-Nutzung beschäftigen natürlich auch uns. Wir haben letztes Jahr eine App für das iPhone veröffentlicht, Android soll dieses Jahr folgen. Daneben beobachten wir die zunehmende Verbreitung von Tablets und die Entwicklungen im Bereich Social Media.

Hendrik, vielen Dank für das Interview.
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Über chefkoch.de:

Chefkoch.de wurde bereits 1998 gegründet ist mit über 200.000 Rezepten und mehr als 1 Mio. registrierten Mitgliedern Europas größte Kochcommunity. Neben Rezepten, Magazinartikeln und Kochvideos finden Nutzer in über 10 Mio. Forenpostings Antworten auf alle Fragen rund ums Kochen. Unterwegs ist Chefkoch per iPhone-App und mobiler Webseite verfügbar.

“Do’s & Dont’s guter Web-Usability“

“Do’s & Dont’s guter Web-Usability“

Userlutions Team in Wir über uns
Lesezeit: 0 Minute · 12. März 2012
von | 12. März 2012 | Wir über uns

RapidUsertests: Vortrag auf dem Startup Camp Berlin (16. – 17.03.12)

Dieses Jahr freue ich mich besonders auf das Startup Camp in Berlin am kommenden Wochenende. Denn dieses Jahr darf ich einen Vortrag zum Thema „Do’s and Dont’s für eine gute Web-Usability im Startup“ halten.

Ohne schon zu viel vorwegnehmen zu wollen: Ihr werdet Einsichten bekommen, was Erfolgsfaktoren im Startup sind, um eine hohe Usability zu erreichen, welches häufige Fehler in der Praxis sind, und welche Tools und Methoden sich etabliert haben.

Zugleich freue ich mich auf viele weitere spannende Speaker und ein nettes Get-Together der Berliner Startup-Szene.

Usability hilft, Kosten zu sparen

Usability hilft, Kosten zu sparen

Userlutions Team in User-Experience-Tipps
Lesezeit: 1 Minute · 2. November 2011
von | 2. November 2011 | User-Experience-Tipps

Erstaunlich, aber Usability kann noch weitere Kosten senken. So erhalten leicht verständliche und einfach zu bedienende Webseiten tendenziell weniger Supportanfragen unzufriedener Nutzer. Damit werden die Supportmitarbeiter entlastet und haben mehr Ressourcen für andere Aufgaben frei.

Auch können Gründer zusätzliche Entwicklungskosten vermeiden, wenn sie bereits in den frühen Phasen der Produktentwicklung auf Usability achten. Warum? Oft werden nach dem Markteintritt immer wieder Redesigns notwendig. Häufig, weil die aufsässigen Nutzer sich einfach nicht so verhalten wollen, wie es die Entwickler eigentlich erwartet haben.

Viele dieser Redesigns könnten vermieden werden, denn oft wird während der Entwicklung ein klassischer Fehler begangen: Entwickler lassen sich von Fehlannahmen leiten, wie „Also, ich bin ein typischer Nutzer. Wenn ich die Seite bedienen kann, dann können es die Endnutzer ja wohl auch.“ So werden zu keinem Zeitpunkt der Entwicklung echte Anwender befragt, um das Produkt auszutesten und Schwachstellen der Bedienung und im Verständnis zu finden. Stattdessen wird mit großem Selbstvertrauen „blind“ in eine bestimmte Richtung entwickelt.

Häufig herrscht auch Verliebtheit und technische Verspieltheit vor. Zu viele Funktionen werden implementiert, die Hauptinteressen des Nutzers geraten aus dem Blick. Hier muss das Management Prioritäten setzen. Denn das Produkt wird einzig und allein für den Endnutzer entwickelt. Um diese teils unnötigen Redesigns zu vermeiden, wurde das User-Centered-Design entwickelt, welches Nutzerfeedback bereits in sehr frühen Phasen der Entwicklung vorsieht.

Die Entwickler können dabei bereits früh Usability-Probleme erkennen und kostengünstig beheben. Teure Redesigns nach dem Markteintritt werden vermieden und teils immense Entwicklungskosten gespart.

Usability unterstützt das Online-Marketing

Usability unterstützt das Online-Marketing

Userlutions Team in User-Experience-Tipps
Lesezeit: 1 Minute · 6. Oktober 2011
von | 6. Oktober 2011 | User-Experience-Tipps

Auch Online-Marketing-Budgets können effektiver ausgeschöpft werden, wenn Gründer früh auf die Usability ihrer Webseite achten.

Stellen wir uns ein Gründungsteam vor, das bei Google Werbung für ihre Seite schaltet, um mehr Neukunden zu gewinnen. 10.000 neue hoffnungsvolle Besucher gelangen auf die Seite. Dort werden sie jedoch verwirrt.

Der Mehrwert des Angebots wird nicht richtig kommuniziert. Das Layout ist unaufgeräumt und der Button zur Registrierung geht inmitten einer Wolke von Bildern unter. Es melden sich nur wenige Besucher auf der Seite an. Die Anmelderate (Conversion-Rate) liegt bei niedrigen 0,5 Prozent.

Die Webseitenbetreiber werden nervös, verbessern nun gezielt die Usability der Landingpage und steigern die Conversion-Rate auf 5 bis 8 Prozent. Während einst pro 10.000 Besucher nur 50 Neukunden gewonnen werden konnten, melden sich nun 800 neue Nutzer (pro 10.000) an.

Durch die verbesserte Usability wurden die Marketingkosten pro Neukunde drastisch reduziert und damit das bestehende Marketingbudget viel effizienter genutzt. Im Vorfeld einer größeren Online-Marketing-Kampagne sollte daher immer die Usability der Landingpage optimiert werden, damit Marketinggelder nicht verschwendet werden.

  • Messen Sie die Conversion-Rate Ihrer Landingpages mit einem quantitativen Web-Tracking-Tool.
  • Führen Sie Usertests durch und testen Sie Bedienbarkeit, Wording und Kundenansprache. Identifizieren Sie Schwachstellen und optimieren Sie danach das Wording und gegebenenfalls die Struktur der Landingpage.
  • Messen Sie die Veränderung der Conversion der Landingpages, idealerweise mit einem A/B-Test.

Je höher die Conversion-Rate, desto besser können Sie Ihr Online-Marketing skalieren.