So erhöhen Sie die Mobile Conversion auf Smartphone und Tablet schnell und zuverlässig

So erhöhen Sie die Mobile Conversion auf Smartphone und Tablet schnell und zuverlässig

Sophie Krüger in Testing-Tipps
Lesezeit: 3 Minuten · 26. November 2015
von | 26. November 2015 | Testing-Tipps

Weltweit liegt die Conversionrate auf Smartphones bei unter 1% und ist damit deutlich niedriger als auf Desktops. Dabei wird immer mehr investiert, um den eigenen Shop responsive zu gestalten und mobiloptimiert anzubieten. Das alleine scheint allerdings nicht zu reichen. Doch wie löst man diese Conversion-Falle und bringt mehr Nutzer dazu auch auf ihren mobilen Devices einzukaufen?

Mobil optimierte Webseiten allein führen nicht zu besseren Conversions

Immer mehr Traffic wird über Smartphone und Tablet generiert. Produktmanager stellt das vor große Herausforderungen, denn die Conversion-Rate auf mobilen Geräten ist oft noch sehr niedrig.

Der erste wichtige Schritt zur Conversion-Optimierung ist ein mobiloptimierter Shop. Jedoch ist die Konzipierung und Umsetzung eines solchen Shops in der Regel sehr zeitaufwändig und kostenintensiv und führt nicht zwingend zu verbesserten Kennzahlen. Oft wird der Traffic dadurch zwar gesteigert, doch die Conversion bleibt niedrig. Was also läuft falsch?

Im Team wird darüber diskutiert, wie die Kennzahlen verbessert werden können, es werden viele Hypothesen aufgestellt. Doch Entscheidungen zu treffen, fällt schwer. Welche Hypothesen sind die richtigen? Welche Maßnahmen haben wirklich einen Effekt auf die Conversionrate?

Herausforderungen beim Launch einer mobilen Webseite

Anfang des Jahres kam einer unserer Kunden, ein großes deutsches Handelsunternehmen, auf uns zu, da sie gerade ihre mobile Webseite überarbeiteten. Sie hatten dazu einen Prototyp entwickelt, der responsive auf allen Devices funktionieren sollte. Sie waren allerdings noch unsicher, wie die Webseite bei ihrer Zielgruppe ankommen würde und ob es noch Probleme bei der Nutzerfreundlichkeit der Seite gab.

Das vordergründige Ziel der neuen mobilen Webseite war es außerdem, die Conversion-Rate auf Smartphones nachhaltig zu verbessern. Aus diesen Gründen führten wir einen Crowd-Usability-Test durch.

Unsere Berater haben das Testdesign für den mobilen Crowd-Usability-Test aufgesetzt und mit unserem Kunden abgestimmt. So konnten wir für den Prototyp ein passendes Testkonzept für Smartphones maßschneidern. 10 Testpersonen, die der Hauptzielgruppe des Unternehmens entsprachen, testeten den Prototyp zu Hause auf ihren Smartphones. Es wurden dabei sowohl iOS-, also auch Android-Geräte verwendet.

Während der Durchführung des Tests wurde der Bildschirm aufgezeichnet und die Tester kommentierten die Nutzung der mobilen Webseite. Für unseren Kunden bedeutete dies, dass sie Videos mit Bildschirm- und Sprachaufzeichnungen ihrer Tester erhielten, die Aufschluss über Probleme in der Usability und Gründe für die niedrige Conversionrate boten.

Mit Usability-Tests Unsicherheiten beseitigen und interne Hypothesen überprüfen

Unser Kunde hatte bereits eigene Hypothesen zu den größten Conversion-Killern aufgestellt. Durch die Crowd-Usability-Tests auf Smartphones konnten sie diese Hypothesen überprüfen und neue unbekannte Nutzerprobleme aufdecken.


Für unseren Kunden bedeutete das:

  • der gesamte Kaufprozess wurde getestet, wodurch die Gründe, warum ihre Nutzer den Shop frühzeitig verlassen, aufgezeigt werden konnten
  • Potenziale zur Erhöhung der Conversionrate wurden entdeckt
  • der Testablauf war speziell auf die Situationunsere Kunden und seine mobile Webseite zugeschnitten.
  • Videos, in denen die eigenen Nutzer auf ihren Smartphones die mobile Webseite nutzten, zeigten die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen der Zielgruppe auf

Für das Handelsunternehmen ergaben sich viele Erkenntnisse, die Verbesserungspotenziale aufzeigten und einige ihrer internen Hypothesen bestätigten. Ein Beispiel: Unser Kunde hatte bereits vor den Tests den Verdacht geäußert, dass ihre großen, hochauflösende Bilder zu langen Ladezeiten führen könnten.

Tatsächliche hätten viele unserer Tester bereits bei der ersten längeren Ladezeit die mobile Webseite verlassen. Gerade bei mobilen Geräten, die häufig keinen Zugang zu schnellen Internetverbindungen haben, können Wartezeiten Nutzer abschrecken. Wir haben unserem Kunden daher empfohlen, das Bild auf der Produktdetailseite in einer kleineren Größe zu hinterlegen und dafür eine Detailansicht anzubieten.

UX-Experten unterstützen bei der Test-Auswertung

Da unserem Kunden die Zeit zur Auswertung fehlte, der Prototyp allerdings möglichst schnell angepasst werden sollte, unterstützen unsere Usability-Experten bei der Auswertung der Crowd-Usability-Tests auf Smartphones.


Für eine schnelle Conversion-Optimierung bedeutete die Expertenauswertung für unseren Kunden:

  • erhebliche Zeitersparnis – nur 2-3 Stunden müssen in ein Testing-Projekt gesteckt werden und es bleibt mehr Zeit für das Tagesgeschäft
  • Lösungsstrategien für die größten mobilen Conversion-Killer – Sie erhalten priorisierte und von Experten aufbereitete Handlungsempfehlungen
  • Betrachtung des Kaufprozesses über die Hypothesen hinaus
  • Conversion-Experten als Ansprechpartner
  • Ein mit vielen Screenshots und Erklärungen aufbereitetes und selbsterklärendes Dokument, das für die interne Kommunikation einfach weitergeleitet werden kann

Aktuell unterstützen wir bereits über 230 Webseitenbetreiber, Onlineshops und Agenturen bei der Optimierung ihres mobilen Onlineshops. Zu unseren Kunden gehören unter anderem auch Mister Spex, Check24, Deutsche Post, Zalando und Cyberport. Durch die schnell generierten Insights zur eigenen mobilen Nutzergruppe konnten erfolgreich Conversions und Umsätze gesteigert werden.

Mobile Crowd-Usability-Tests direkt online buchen

Um Ihnen eine noch schnellere und unkompliziertere Buchung zu ermöglichen, bieten wir seit Oktober 2015 auch eine Online-Buchung von Tests auf Smartphone und Tablet auf RapidUsertests.com an. Natürlich können Sie dabei weiterhin Ihren Crowd-Usability-Test von unseren Experten erstellen lassen. Unser UX-Berater und Produktmanager Hannes Johne hat den neuen Buchungsprozess hier für Sie zusammengefasst.

Absprungraten mobiler Shops durch optimierten Einstieg verringern

Absprungraten mobiler Shops durch optimierten Einstieg verringern

Userlutions Team in Mobile Usability
Lesezeit: 1 Minute · 22. Oktober 2014
von | 22. Oktober 2014 | Mobile Usability

Die Startseite eines Online-Shops ist das Tor, das den Kunden animieren soll sich genauer im Shop umzusehen. Dieses Tor muss einladend gestaltet sein, aber vor allem muss es dem Nutzer den Eingang in den Shop zeigen.

Gerade bei mobilen Online-Shops stellt der begrenzte Platz der Smartphone-Bildschirme dabei ein Problem dar. Dicht gedrängte Werbebilder, Hinweise zu Rabattaktionen und zahlreiche irreführende Navigationselemente drängen sich auf den kleinen Bildschirmen und “verstellen” den Weg in den eigentlichen Shop. Der Nutzer hat Schwierigkeiten das tatsächliche Sortiment des Online-Shops zu erkennen. Der Absprung zu einer anderen, übersichtlicheren mobilen Seite liegt da nahe.

Einstieg über Kategorien verhindert Absprünge

In unserer Studie zur mobilen Lufthansa-Webseite haben wir herausgefunden, dass sich Nutzer vor allem dann besser auf mobilen Webseiten zurecht finden, wenn der Einstieg über deutlich sichtbare Kategorien erfolgt. Die Kategorien zeigten den Nutzern sofort, was auf der mobilen Webseite möglich ist. Das klare Wording ließ erkennen in welcher Kategorie sie nach Informationen suchen mussten. Die Nutzer waren sehr zufrieden, gesuchte Informationen mit nur einem Klick und ohne langes Suchen sofort zu finden.

Abb. 1: Mobile Lufthansa-Startseite mit Kategorie-Einstieg

Wie Sie den Einstieg über Kategorien gestalten

Stellen Sie die Kategorien als klare Button mit einer eindeutigen Beschriftung dar. Sie sollten auf der Startseite sofort sichtbar sein. Nutzen Sie zusätzlich zur Beschriftung der Kategorie ein passendes Bild oder Icon.

Dies kann zum Einen ein Teaser für Ihr Sortiment sein und zum Anderen die Kategorie in ihrer Bedeutung verdeutlichen. Die Bilder beanspruchen allerdings viel Platz, sodass bei dieser Möglichkeit weniger Einstiegskategorien angeboten werden sollten, um den Startbildschirm nicht zu überfrachten und um langes Scrollen zu vermeiden.

Abb. 2: Links: Einstieg über große klickbare Kategoriefenster. Rechts: Einstieg über Kategorie-Teaser mit Option für mehr Ergebnisse

Regelmäßiges Testen kann Sie dabei unterstützen weitere Optimierungspotentiale für einen gelungenen Einstieg in Ihren mobilen Onlineshop zu finden. Außerdem können Sie mithilfe eines Nutzertests auf mobilen Geräten feststellen, ob die Bezeichnungen für Ihre Kategorien verständlich und eindeutig sind.

Sie möchten Ihre mobile Webseite bzw. Ihren mobilen Onlineshop testen? Dann kontaktieren Sie uns!

3 schnelle Tipps zur Optimierung Ihrer Texte für mobile Displays

3 schnelle Tipps zur Optimierung Ihrer Texte für mobile Displays

Martin Schröter in Mobile Usability
Lesezeit: 2 Minuten · 17. September 2014
von | 17. September 2014 | Mobile Usability

Eine Studie der University of Alberta hat ergeben, dass das Verarbeiten von Informationen auf mobilen Displays um 108% schwieriger ist als auf Desktop-PCs. Dies liegt daran, dass mobile Nutzer aufgrund der geringeren Displaygröße von Smartphones und Tablets weniger Text sehen und häufiger Scrollen und Blättern müssen als am PC.

Mobile Nutzer wollen kurze Texte lesen

Dazu ein Beispiel aus unseren RapidUsertests: Ein Nutzer will einen Flug über sein Smartphone buchen. Auf der Webseite des Anbieters will er sich während des Buchungsprozesses über die Gepäckbestimmungen informieren, die sehr weit unten auf der Seite platziert sind. Genau hier treten drei Probleme auf:

  • Das Scrollen bis zum Seitenende kostet Zeit und währenddessen schwindet die Merkfähigkeit
  • Das lenkt die Aufmerksamkeit auf die Aufgabe, die richtie Textstelle am Seitenende zu finden
  • Scrollt der Nutzer schließlich wieder hoch, muss er die eingangs betrachtete Textstelle – den Buchungsprozess – erneut finden

Mobile Nutzer verbringen also viel Zeit damit sich auf den Webseiten zurechtzufinden und können so weniger Informationen verarbeiten als am Desktop-PC. Außerdem konnten wir beobachten, dass mobile Nutzer schlichtweg keine Zeit und Lust haben, sich lange Texte auf ihren mobilen Geräten durchzulesen.

Dennoch haben viele Webseitenbetreiber ihre Seiten noch nicht auf die mobilen Nutzerbedürfnisse ausgerichtet – und das obwohl die Zahl der mobilen Aufrufe von Online-Shops bereits die der Desktop-PCs übersteigt.

So optimieren Sie Ihre Texte für mobile Displays

1. Kommen Sie gleich auf den Punkt! Überflüssige Texte, wie eine umfangreiche Einleitung, werden die Nutzer überspringen. Halten Sie die Texte daher stets kurz und prägnant.

2. Platzieren Sie Details lieber auf sekundären Seiten, welche die Nutzer aufrufen können, wenn sie gezielt danach suchen. Wenn Sie dennoch nicht auf diese Details verzichten möchten, verwenden Sie aufklappbare Bereiche, deren Inhalt für die Nutzer komfortabel ein- und ausblendbar ist.

Abb. 1 & 2: Links: Mobil optimierter Text mit anwählbaren Unterpunkten. Rechts: Mobil optimierte Produktdetailseite mit Stichpunkten und Unterpunkten


3. Sorgen Sie für eine übersichtliche Darstellung:

  • Nutzen Sie Gliederungspunkte
  • Markieren Sie Schlüsselwörter fett
  • Verwenden Sie Zwischenüberschriften, um Texte sinnvoll zu gliedern

P.S. Diese Tipps können Sie zudem ebenso erfolgreich für Texte auf „normalen“ Webseiten anwenden.

Fazit

In unseren mobilen RapidUsertests hat sich die Darstellung der wichtigsten Informationen in Tabellenform als besonders effizient erwiesen.
Auch bei der mobilen Optimierung von Texten gilt: Weniger ist mehr! Gehen Sie auf die Bedürfnisse der mobilen Nutzer ein und präsentieren Sie Ihre Texte kurz, prägnant und übersichtlich.

Mithilfe von mobilen Usability-Tests lassen sich Probleme, die sich aus der mobilen Nutzung von Webseiten ergeben, besonders gut herausarbeiten und Optimierungspotentiale früh erkennen.

M-Commerce: So ermöglichen Sie den Übergang von mobilem Stöbern zum PC-Shopping

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Userlutions Team in Mobile Usability
Lesezeit: 1 Minute · 9. Juli 2014
von | 9. Juli 2014 | Mobile Usability

Bei einem unserer letzten RapidUsertests für Smartphones beobachteten wir, dass Nutzer sich zwar mobil über das Produkt informieren, aber den tatsächlichen Kauf erst viel später durchführen wollten. Sie fanden jedoch keine Möglichkeit, sich die angesehenen Produkte für den späteren Kauf auf dem heimischen PC zu merken.

Kunden wechseln vom Smartphone auf Desktop oder Tablet

Unsere Beobachtung wird durch Daten einer Google-Studie unterstützt:

  • 93% der Nutzer haben beim Stöbern mit dem Smartphone eine Kaufabsicht
  • aber nur 17% kaufen anschließend tatsächlich mit dem Smartphone ein
  • 45% der Nutzer wechseln auf ihren heimische Desktop-PC oder ihr Tablet und erwerben das Produkt dort

Bei einem Großteil der Smartphone-Nutzer besteht beim Online-Shopping also eine Kaufabsicht – für den eigentlichen Kauf wird jedoch das Gerät gewechselt. Werden die Nutzer hierbei nicht optimal unterstützt, gibt es 2 Hürden: Sie müssen sich später erinnern und den Artikel erneut suchen. Diese Hürden sind für den Kunden unnötig und damit ein Conversionkiller.

Wie können Online-Shops den Gerätewechsel unterstützen?

Vor allem Online-Shops sollten ihre Kunden beim Wechsel vom Smartphone auf den heimischen Desktop oder das Tablet unterstützen. Folgende Möglichkeiten bieten sich an:

1. Speichern Sie automatisch den Warenkorb für eingeloggte User – wechselt der Nutzer auf ein anderes Gerät und loggt sich dort ein, kann der Einkauf direkt fortgesetzt werden.

2. Geben Sie nicht-eingeloggten Usern eine Möglichkeit sich Artikel zu merken und diese Merkliste einfach per Mail zu versenden. Die mobile Webseite von Cyberport bietet z.B. eine einfache Möglichkeit zum Speichern einer Merkliste an. Diese kann anschließend per Mail versendet werden, so dass sie auf einem anderen Gerät weitergenutzt werden kann.

Abb.1: Der Merkzettel der mobilen Cyberport-Webseite lässt sich per Mail versenden

3. Stellen Sie sicher, dass der Link zur Desktop-Version eines Produkts auch immer zum Produkt führt und nicht nur auf die Startseite Ihres Online-Shops, so dass ein Versenden des Links per Mail dem Nutzer erlaubt, sich einzelne Produktseiten zu merken.

Fazit

Kunden stöbern gerne und oft mit dem Smartphone, aber die Mehrzahl der tatsächlichen Käufe findet weiterhin auf dem heimischen Desktop oder Tablet statt. Online-Shops müssen Nutzer bei diesem Gerätewechsel unterstützen.

Wie Walmart seine mobile Conversion durch Usability Tests um 20% steigern konnte

Wie Walmart seine mobile Conversion durch Usability Tests um 20% steigern konnte

Userlutions Team in Mobile Usability
Lesezeit: 0 Minute · 20. Mai 2014
von | 20. Mai 2014 | Mobile Usability

Der kanadische Ableger des Supermarktriesen Walmart konnte bei der Umstellung auf Responsive Web Design einen Anstieg der Conversion-Rate von 20% verzeichnen. Ein Artikel des Ecommerce-Blogs GetElastic beschreibt neben den technischen und organisatorischen Herausforderungen den Umgang mit Nutzertests.

Wie konnte dieser Erfolg erreicht werden?

Walmart führte während des gesamten Entwicklungszeitraumes von fast einem Jahr immer wieder Nutzertests durch.

Das Team testete dabei mit Nutzern aus ganz Kanada:

  • erste Papierprototypen,
  • fertig programmierte Einzelseiten,
  • sowie abschließend die finale Webseite mit A/B-Tests.

Die hierdurch gewonnen Erkenntnisse und Probleme konnten schnell in die Entwicklung einfließen, wodurch die Nutzertests direkt den Erfolg des Relaunchs sicherten und immer wieder wertvolles Feedback lieferten.

Mobile Usability kontinuierlich testen

Das Beispiel von Walmart zeigt – Kontinuierliche Nutzertests schon während der Entwicklung von Webseiten lohnen sich! Lesen Sie hier die Erfolgsgeschichte von Walmart.ca.

Nutzertests – vom ersten Prototypen bis zum fertigen Produkt – können Sie einfach mit unseren RapidUsertests durchführen.

Erfahren Sie hier mehr über unseren mobilen RapidUsertest.