Die Kaufentscheidung erleichtern: 7 Tipps zur Optimierung Ihrer Produktdetailseite

Die Kaufentscheidung erleichtern: 7 Tipps zur Optimierung Ihrer Produktdetailseite

Userlutions Team in User-Experience-Tipps
Lesezeit: 2 Minuten · 20. August 2014
von | 20. August 2014 | User-Experience-Tipps

Auf der Produktdetailseite entscheidet sich der Kunde, ob er einen Artikel wirklich kaufen möchte. Findet er hier nicht die geforderten Informationen in der gewünschten Darstellung, kauft er auch nicht ein.

Wir haben 7 Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Produktdetailseite nutzerfreundlicher gestalten können, um Kunden bei ihrer Kaufentscheidung zu überzeugen.

1. Platzieren Sie wichtige Informationen oben

Nutzer wollen nicht lange suchen, um relevante Produktinformationen zu finden. Platzieren Sie wichtige Bestandteile wie Produktabbildungen, Kurzbeschreibung und den Warenkorb-Button im sofort sichtbaren Bereich der Produktdetailseite. So ersparen Sie Ihrem Kunden langes Scrollen.

2. Stellen Sie Interaktionselemente deutlich heraus

Der Button „In den Warenkorb legen“ ist das wichtigste Element auf der Produktdetailseite. Unsere RapidUsertests haben gezeigt, dass viele Kunden den Button nicht sofort erkennen oder in einigen Fällen sogar verzweifelt danach suchen. Wir empfehlen daher den Button nah an der Größen- oder Mengenauswahl zu positionieren und aufmerksamkeitsstark zu gestalten.

3. Geben Sie eine prägnante Artikelbeschreibung

Achten Sie darauf, dass die Kurzbeschreibung nur die Informationen enthält, die der Kunde für seine Kaufentscheidung benötigt. Beim Kauf eines Kühlschranks wäre dies z.B. die Energieeffizienzklasse und das Fassungsvermögen.

Für  unentschlossenen Nutzer, können Sie im unteren Bereich der Produktdetailseite zudem eine detaillierte Langbeschreibung anbieten, die auch relevante Zusatzinformationen wie Pflegehinweise oder passendes Zubehör enthält.

Abb. 1: Die wichtigen Informationen schnell zu finden ist hier sehr schwer.
Welche Maße hat die Waschmaschine eigentlich?

4. Pflegen Sie eindeutige Produktabbildungen ein

Produktabbildungen lassen den Kunden sofort erkennen, ob er den richtigen Artikel gefunden hat. Zudem müssen die Bilder das haptische Erlebnis, das man beim Einkaufen im Geschäft hat, ausgleichen. Hochauflösende Bilder aus mehreren Ansichten mit dynamischer Zoomfunktion sind deswegen unabdingbar.

5. Zeigen Sie die Verfügbarkeit und Lieferzeiten des Produktes an

Im Idealfall wird dem Kunden automatisch angezeigt, ob der gewünschte Artikel verfügbar und lieferbar ist. Platzieren Sie die Information gut sichtbar in der Nähe der Formulare zur Größen- und Farbauswahl.

Abb. 2: Sehr gutes Beispiel für die Anzeige der Verfügbarkeit:
Zusätzlich sieht der Kunde, wann der Artikel geliefert wird.

6. Stellen Sie einen Merkzettel oder eine Vergleichsmöglichkeit zur Verfügung

Nutzern ist vor allem bei hochpreisigen Technikartikeln der Vergleich zwischen verschiedenen Produkten sehr wichtig ist. Wir empfehlen Onlineshops mit komplexen Produkten (wie z.B. Elektronikartikel) die Integration eines Merkzettels mit eingebauter Vergleichsfunktion. Positionieren Sie den Link zum Merkzettel sowohl auf der Produktübersichtsseite als auch im oberen Bereich der Produktdetailseite.

Abb. 3: Die ausgewählten Tablets können in ihren Daten und Funktionen direkt verglichen werden.

7. Nutzen Sie Kundenbewertungen als authentische Informationsquelle

Über 60% der Nutzer von Onlineshops legen großen Wert auf Kundenbewertungen und nutzen diese. Sie wollen wissen, welche Erfahrungen andere Käufer mit einem Produkt gemacht haben, um ihre Kaufentscheidung noch einmal abzusichern. Versuchen Sie also Ihre Kunden zu ermuntern  die gekauften Produkte zu bewerten (z.B. durch eine Belohnung pro Bewertung), um einen stetig wachsenden Pool aus Kundenmeinungen zu gewinnen. Platzieren Sie die Kundenbewertungen unter einem Reiter der Langbeschreibung.

 Abb. 4: Kundenbewertungen beeinflussen zusätzlich die Kaufentscheidung.

„Jetzt Bestellen“: 5 Tipps zur Optimierung des Checkout-Prozesses

„Jetzt Bestellen“: 5 Tipps zur Optimierung des Checkout-Prozesses

Userlutions Team in User-Experience-Tipps
Lesezeit: 2 Minuten · 26. März 2013
von | 26. März 2013 | User-Experience-Tipps

Ist der Kunde erst mal bis zum Bestellprozess vorgedrungen, wähnen sich viele Online-Shop Betreiber schon in der Sicherheit neuen Umsatz verbuchen zu können. Doch in unseren RapidUsertests zeigt sich immer wieder, dass auch im Checkout noch Stolpersteine lauern, die den Kunden zum Verlassen der Webseite bewegen können. Der Weg zur Konkurrenz ist dann nicht mehr weit.

Schon geringe Optimierungen wirken hier wahre Wunder und steigern die Conversionrate spürbar. Die fünf erfolgversprechendsten RapidUsertests-Erkenntnisse stellen wir nachfolgend einmal vor.

1. Ermöglichen Sie einen Gastzugang

Neukunden möchten ihre Daten nicht sofort einem unbekannten System anvertrauen, sondern erst die Gelegenheit bekommen sich von Angebot und Serviceleistungen selbst zu überzeugen. Ermöglichen Sie Neukunden also lieber erst einen Gastzugang und weisen Sie nach dem Kauf auf die Vorteile einer Registrierung hin.

Kundenlogin, Gastzugang oder Login mit Facebook - https://www.flaconi.de/checkout/cart/

Hier wird dem Nutzer eine breite Auswahl an Login-Möglichkeiten zur Verfügung gestellt.

2. Wiegen Sie den Kunden in Sicherheit

Stellen Sie vertrauensstiftende Elemente wie Gütesiegel erneut aufmerksamkeitsstark dar. Bieten Sie zudem verschiedene Zahlungsverfahren an. PayPal- und Rechnungszahlungen werden dabei als besonders vertrauenswürdig und kundenfreundlich empfunden.

Trust Elemente im Warenkorb - Bereits im Warenkorb werden Zahlungsmöglichkeiten und Versandpartner hervorgehoben und so der User animiert auf "zur Kasse" zu klicken.

Bereits im Warenkorb werden Zahlungsmöglichkeiten und Versandpartner hervorgehoben und so der User animiert auf „zur Kasse“ zu klicken.

3. Vermeiden Sie Ablenkungen im Checkout

Im Checkout sollte nur noch das erfolgreiche Abschließen der Bestellung im Mittelpunkt stehen. Das Darbieten der Shop-Navigation und Cross-Selling-Angebote lenken den Kunden von seiner Bestellabsicht ab und können zum Abbruch des Bestellprozesses führen.

Nicht nur lenken die unzähligen weiteren Angebot stark vom eigentlichen Warenkorb ab, auch wird dem Nutzer nicht die Möglichkeit gegeben, dass Geschenk zu entfernen.

Nicht nur lenken die weiteren Angebote stark vom eigentlichen Warenkorb ab, auch wird dem Nutzer nicht die Möglichkeit gegeben, dass Geschenk aus diesem zu entfernen.

4. Überlassen Sie dem Kunden die Kontrolle

Kunden möchten selbst entscheiden, ob sie einen Newsletter abonnieren wollen. Das Auswahl-Häckchen sollte per Default-Einstellung noch nicht ausgewählt sein. Auch das Einverständnis mit den AGBs sollten Sie den Kunden selbst markieren lassen. Bieten Sie dem Kunden außerdem stets die Möglichkeit den Inhalt seines Warenkorbs zu ändern oder seine Adressangaben zu bearbeiten.

5. Fragen Sie nur nach relevanten Informationen

Das Ausfüllen langer Formularlisten kann den Kunden schnell demotivieren. Der Abbruch des Bestellprozesses wird wahrscheinlicher. Beschränken Sie sich also auf die Informationen, die tatsächlich für den Abschluss der Bestellung notwendig sind. Fragen, woher der Kunde den Shop kennt o.ä., können Sie nach dem Abschluss der Bestellung immer noch stellen.

Bei der Anmeldung als Neukunde in diesem Shop gehört die Angabe, woher man ihn kennt sogar als Pflichtangabe dazu.

Bei der Anmeldung als Neukunde gehört die Angabe, woher man diesen Shop kennt sogar als Pflichteingabe dazu.

Fazit

Bereits das Verändern kleiner Stellschrauben im Onlineshop, kann eine positive Auswirkung auf die Conversion haben. Durch Usability-Tests lassen sich eine Vielzahl an Optimierungspotentialen aufdecken um somit für nutzerfreundliche Webseiten zu sorgen.

Sie haben Fragen zu Nutzertests oder optimaler Gestaltung des Checkouts? Gerne helfen wir Ihnen bei der nutzerorientierten Gestaltung des Checkouts weiter.