Usability unterstützt das Online-Marketing

Usability unterstützt das Online-Marketing

Userlutions Team | Okt 6, 2011 | User-Experience-Tipps

Auch Online-Marketing-Budgets können effektiver ausgeschöpft werden, wenn Gründer früh auf die Usability ihrer Webseite achten.

Stellen wir uns ein Gründungsteam vor, das bei Google Werbung für ihre Seite schaltet, um mehr Neukunden zu gewinnen. 10.000 neue hoffnungsvolle Besucher gelangen auf die Seite. Dort werden sie jedoch verwirrt.

Der Mehrwert des Angebots wird nicht richtig kommuniziert. Das Layout ist unaufgeräumt und der Button zur Registrierung geht inmitten einer Wolke von Bildern unter. Es melden sich nur wenige Besucher auf der Seite an. Die Anmelderate (Conversion-Rate) liegt bei niedrigen 0,5 Prozent.

Die Webseitenbetreiber werden nervös, verbessern nun gezielt die Usability der Landingpage und steigern die Conversion-Rate auf 5 bis 8 Prozent. Während einst pro 10.000 Besucher nur 50 Neukunden gewonnen werden konnten, melden sich nun 800 neue Nutzer (pro 10.000) an.

Durch die verbesserte Usability wurden die Marketingkosten pro Neukunde drastisch reduziert und damit das bestehende Marketingbudget viel effizienter genutzt. Im Vorfeld einer größeren Online-Marketing-Kampagne sollte daher immer die Usability der Landingpage optimiert werden, damit Marketinggelder nicht verschwendet werden.

  • Messen Sie die Conversion-Rate Ihrer Landingpages mit einem quantitativen Web-Tracking-Tool.
  • Führen Sie Usertests durch und testen Sie Bedienbarkeit, Wording und Kundenansprache. Identifizieren Sie Schwachstellen und optimieren Sie danach das Wording und gegebenenfalls die Struktur der Landingpage.
  • Messen Sie die Veränderung der Conversion der Landingpages, idealerweise mit einem A/B-Test.

Je höher die Conversion-Rate, desto besser können Sie Ihr Online-Marketing skalieren.

Was bedeutet Usability und warum ist sie sinnvoll?

Was bedeutet Usability und warum ist sie sinnvoll?

Userlutions Team | Sep 1, 2011 | User-Experience-Tipps

Mit Webseiten ist es zuweilen ähnlich wie bei der Partnerwahl. Allein vom guten Aussehen kann man nicht auf die inneren Werte schließen. Hübsch aufgestylte, poppige Webangebote irritieren plötzlich durch ihre äußerst komplizierte Bedienbarkeit – während der User am Anfang begeistert war, ist er am Ende nur noch frustriert und fragt sich, was er falsch gemacht hat. Hingegen entpuppt sich manche auf den ersten Blick unauffällige Webseite mit der Zeit als unkomplizierte und bereichernde Lebensbegleitung.

Das Zauberwort: Usability

Was unterscheidet diese beiden Typen von Webseiten voneinander? Das Zauberwort heißt Usability. Usability wird mit „Gebrauchstauglichkeit“ übersetzt und beschreibt die einfache Bedienbarkeit technischer Systeme.

Je einfacher und leichter ein Nutzer seine persönlichen Ziele mit einem technischen Produkt erreichen kann, desto mehr „usable“ ist es. Das kann zum Beispiel heißen, ein gesuchtes Produkt auf einer Auktionsseite besonders schnell zu finden, weil die Navigationslogik und die Suchfunktionalität sehr ausgereift und komfortabel sind.

Auffälliger ist es, wenn die Usability fehlt: Die Steuerung ist inkonsistent, Icons sind unbeschriftet und nicht selbsterklärend, Bedienfehler können nicht rückgängig gemacht werden. Diese Aufzählung könnte endlos weitergeführt werden.

Die Abwesenheit von Usability erzeugt in der Regel Frust und Verwirrung: Wer kennt nicht das unbefriedigende Gefühl, auf einer Webseite die Orientierung zu verlieren, sich immer wieder über gescheiterte Eingaben zu ärgern oder gar zu denken, dass man offenbar zu beschränkt ist, um diese eigentlich ja tolle Webseite zu bedienen. Aber der Nutzer ist nicht beschränkt – die betreffenden Webseiten hingegen wurden schlecht konzipiert.

Nächstes Mal geht es weiter mit: „Usability steigert Umsätze“.