Net Promoter Score: RapidUsertests erfassen jetzt auch die Kundenzufriedenheit

Net Promoter Score: RapidUsertests erfassen jetzt auch die Kundenzufriedenheit

Ilka Marhenke | Mrz 1, 2017 | Neue Features

Sicherlich erfassen Sie intern bereits die Zufriedenheit Ihrer Kunden. Vielleicht nutzen Sie dafür auch schon den NPS, suchen aber nach einem Vergleichswert? Um Ihnen ein Maß für die Zufriedenheit Ihrer Kunden an die Hand zu geben, erheben wir ab sofort bei RapidUsertests Ihren Net Promoter Score als Ergänzung zu unseren Ergebnisvideos!

Was ist der Net Promoter Score?

Der Net Promoter Score (NPS) ist eine sehr verbreitete, einfach zu erfassende Kennzahl. Er misst die Kundenzufriedenheit und korreliert mit dem Unternehmenserfolg.

Die einzige und alles entscheidende Frage: Schätzen Ihre Kunden Ihr Unternehmen so sehr, dass sie es ihren Freunden weiterempfehlen würden?

Net Promoter Score Frage

Sie soll auf einer 10-Punkte-Skala beantwortet werden.

Anhand dieser Skala werden die Befragten anschließend in drei Kategorien eingeordnet:

0-6: Kritiker

7-8: Neutrale

9-10: Promotoren

NPS Promotoren und Kritiker

Zieht man die prozentuale Anzahl der Kritiker von der prozentualen Anzahl der Promotoren ab, erhält man den NPS.

NPS = Promotoren (%) – Kritiker (%)

Beispiel: 43% der Testpersonen sind Promotoren und 14% sind Kritiker, dann liegt der NPS bei 29.

Der Wert kann daher zwischen -100 und +100 liegen, wobei -100 der schlechteste und +100 der beste Wert ist.

Der Mehrwert des Net Promoter Scores? Benchmarking!

  • Benchmarking 1: Vergleichen Sie den RapidUsertests-NPS mit Ihren eigenen gemessenen Werten. So können Sie zum Beispiel herausfinden, wie sich Ihre Nutzer an welchen Stellen der Customer Journey fühlen.
  • Benchmarking 2: Vergleichen Sie Ihren NPS mit anderen Unternehmen oder mit den Durchschnittswerten Ihrer Branche.
  • Benchmarking 3: Vergleichen Sie die Werte mehrerer Usability-Tests – hat sich Ihr NPS seit dem letzten Test verbessert oder verschlechtert?
  • Auch mit dem intern gemessenen Wert können sie den NPS aus den Usability-Tests vergleichen.
  • Bei Vergleichstests (z.B. beim Design-Vergleich) kann er Aufschluss darüber bieten, welche Variante besser ankommt.

Der NPS als Ergänzung zu den RapidUsertests

Um Ihnen eine Möglichkeit zu bieten, unsere Crowd-Usability-Tests besser durch Zahlen abzubilden und Ihre UX-Erfolge messen zu können, erheben wir den Net Promoter Score.

Bei Tests ab sieben Testteilnehmern finden Sie ihn in der Testübersicht:

Net Promoter Score Usability-Test

So wird der NPS im Kundenbereich von RapidUsertests dargestellt.

Dargestellt werden der NPS, die Verteilung der Tester auf die drei Kategorien (Kritiker, Neutrale, Promotoren), sowie der Wert eines früheren Tests. Den Vergleichstest können Sie über das Dropdown-Menü auswählen.

Was ist bei der Interpretation zu beachten:

  • In den meisten Fällen ist die Stichprobe bei RapidUsertests recht klein. Deshalb zeigen wir Ihnen den NPS erst ab 7 Testern an. Trotzdem dient der NPS bei uns nur als Indikator auf eine hohe Kundenzufriedenheit.
  • Die Erhebungssituation nach einem Usability-Test kann anders sein, als bei Vergleichswerten, die sie im Netz finden.
  • RapidUsertests ist natürlich weiterhin primär ein Usability-Testing-Tool. Der NPS dient als eine interessante Ergänzung zu den Ergebnisvideos. Die Ergebnisse des Usability-Tests ermöglichen Rückschlüsse darauf, warum der NPS höher oder niedriger ausfällt.

Fazit: User Experience messbar machen

Die Analyse des Net Promoter Scores ist ein Schritt dahin, User Experience messbar zu machen. Der Wert alleine reicht natürlich noch lange nicht aus, ermöglicht Ihnen aber den Vergleich mit Ihrer Branche.
Bei RapidUsertests dient der NPS Ihnen als Ergänzung zu den Nutzervideos und sollte auch nur in Zusammenhang mit ihnen interpretiert werden. Außerdem können Sie die Entwicklung Ihrer Kundenzufriedenheit über alle Tests hinweg beobachten.

Weitere Neuerungen bei RapidUsertests:

  • Testkonzept anpassen und kopieren: Sie können sich Ihr Testkonzept nun im Kundenbereich anzeigen lassen, es von dort aus herunterladen und vor dem Teststart Änderungen vornehmen. Außerdem können Sie das Testkonzept jetzt kopieren und somit für einen neuen, ähnlichen Test verwenden.
  • Qualitätssicherung: Aus der Videoansicht heraus können Sie den Testern nun präzisere Bewertungen geben und einfacher Probleme mit dem Video (z.B. Ton- oder Bildprobleme) melden. So unterstützen Sie uns dabei, unser Testerpanel auf einem hohen Niveau zu halten.
    Sobald Sie einen Tester mit 1 oder 2 Sternen bewerten, schauen wir uns das Problem an und ersetzen Ihnen in der Regel das Testvideo.

Hier finden Sie alle bisherigen Feature-Updates.

14 Ideen für den kreativen Einsatz von Crowd-Usability-Tests

14 Ideen für den kreativen Einsatz von Crowd-Usability-Tests

Claudia Heinze | Nov 29, 2016 | Testing-Tipps

Kennen Sie schon alle Möglichkeiten, wie Sie Crowd-Usability-Tests zur Optimierung der User-Experience einsetzen können? Wir haben eine Liste zusammengestellt, die Ihnen hilft, Ihre Website, App oder Software zu analysieren, um anschließend für zufriedene Nutzer sowie steigende Conversions zu sorgen. Dieser einfache Usability-Testplan, hilft Ihnen Ihr Angebot strukturiert und kontinuierlich zu verbessern.

Die Vorteile sind:

  • kontinuierliche Verbesserung der Angebote Schritt für Schritt
  • dauerhafte Hilfestellung durch strukturierten Testplan
  • Rundum-Check all Ihrer Web-Inhalte (Web, App, mobile)

1. Der erste Seiteneinstieg mit Google

Über 90% Marktanteil in Deutschland sprechen für sich: Der Großteil aller Suchanfragen erfolgt über Google. Testen Sie mit beliebigen Zielgruppen, wie gut Ihre Website mit Google gefunden wird und wie die Ergebnisse bzw. Anzeigen auf Ihre Nutzer wirken.

Empfehlung:
Starten Sie Ihren nächsten Usability-Test mit der Einstiegsseite auf Google und lassen Sie die Tester nach Ihren Produkten und Keywords suchen, bei denen Sie gelistet sind.

2. Markenwahrnehmung und erster Eindruck

Wie kommt Ihre Marke in den ersten Sekunden an? Was wird auf Ihrer Startseite oder Landingpage genau wahrgenommen und welche Assoziationen werden vermittelt? Ist Ihre Seite vertrauenerweckend? Bereits in den ersten 5 Sekunden entscheiden Nutzer, ob ihnen eine Webseite gefällt und sie darauf verweilen oder lieber den Besuch abbrechen.

Empfehlung:
Starten Sie einen 5-Sekunden-Test Ihrer Start- oder Landingpage und fragen Sie anschließend Ihre Tester woran Sie sich erinnern und welchen Eindruck sie bekommen haben. Zusätzlich geben Ihnen die Tester ein kurzes Feedback, was an Ihrem Ersteindruck gut bzw. was schlecht ist und welche Assoziationen erzeugt werden.

3. Test der Suchfunktion

Was benutzen Onlineshop-Besucher in 90% der Fälle auf einer Website? Richtig, die Suchfunktion. Eine robuste Suchfunktion ist für jeden Onlineshop von Bedeutung. Lesen Sie dazu auch unsere Studie zu den Suchfunktionen von Elektronik-Onlineshops.

Empfehlung:
Testen Sie Ihre interne Suchfunktion mit möglichst vielen Suchabfragen. Achten Sie auf realistische Szenarien, Kategorie-Suchanfragen und Wörter mit hoher Relevanz für Ihre Seite. Geben Sie den Testern Szenarien vor, aber lassen Sie ihnen genügend Freiheiten, um eigene Suchbegriffe auszuprobieren.

4. Ältere und jüngere Nutzer

Junge Website-Besucher haben häufig ganz andere Ansprüche an eine Website als ältere Nutzergruppen. Während ältere Nutzer ausführlich die Informationen auf einer Webseite lesen, überfliegen junge Nutzer Informationen und konzentrieren sich mehr auf die Bilder (hier haben wir die größten Unterschiede zwischen Alt und Jung zusammengefasst). Es lohnt sich daher, die Inhalte genau an die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe anzupassen.

Empfehlung:
Untersuchen Sie Ihre unterschiedlichen Zielgruppen. Lassen Sie die relevante Altersgruppen Ihre Seite mit identischen Testszenarien untersuchen, um die verschiedenen Wünsche und Bedürfnisse der Altersgruppen zu erfahren.

5. Checkout-Prozess

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Conversionrate im Checkout? Erfüllen Sie alle Anforderungen an einen einfachen Bezahlvorgang und wie verständlich ist Ihr Bestellformular? Finden Sie die wesentlichen Kriterien für die Optimierung Ihres Checkouts mit einem Usability-Test heraus.

Empfehlung:
Lassen Sie den Checkout Schritt für Schritt durchlaufen, um detailliertes Feedback zu erhalten. Geben Sie direkte Hinweise, wann die Tester zum nächsten Schritt im Checkout wechseln können und klären Sie dadurch all Ihre relevanten Fragen.

Weiterlesen:

6. Wettbewerbsanalyse

Was macht Ihr Wettbewerber besser als Sie? Wo liegen Ihre Stärken? Was sagen Ihre Nutzer in einem direkten Vergleich? Lassen Sie Ihre eigene Website oder App und die von Ihren Hauptkonkurrenten testen.

Empfehlung:
Lassen Sie die Tester auf jeder Website oder App die gleichen Aufgaben bearbeiten. Erfragen Sie die Vor- und Nachteile der beiden Prozesse und welche Lösung sie bevorzugen. Natürlich können Sie auch nur Ihren Wettbewerber untersuchen und so die Stärken und Schwächen detailliert untersuchen, besser verstehen und auf Ihr Angebot umlegen (Tipps für Wettbewerbertests).

7. Newsletter-Test

Newsletter können für Ihre Kunden das Tor zum jeweiligen Angebot sein. Was spricht Ihre Nutzer besonders an und was sind die Anforderungen an einen Newsletter? Lesen Sie auch unsere Studie zu den Usability-Erfolgsfaktoren guter Newsletter.

Empfehlung:
Testen Sie die Newsletter-Anmeldung und den gesamten Newsletter auf Nutzerfreundlichkeit. Eine weitere Möglichkeit ist das Vergleichen von verschiedenen Entwürfen oder mit Konkurrenz-Newslettern, um die beste Informationsübermittlung und attraktivste Darstellung herauszufinden.

8. Bleiben Sie mobil

Smartphones und Tablets werden für Websites und Apps gleichermaßen genutzt. Auch der mobile E-Commerce in Deutschland soll 2016 auf 21,23 Milliarden Euro steigen (Quelle: statista).

Empfehlung:
Untersuchen Sie Ihr mobiles Angebot für Smartphone und Tablet. Wie nutzerfreundlich ist Ihre mobile Seite? Ist die Navigation übersichtlich? Auch die Multi-Device-Experience lässt sich mit Crowd-Usabilty-Tests analysieren.

Weiterlesen:

9. Weihnachtsaktionen testen

Schon im September steht für den E-Commerce der Winter vor der Tür! Angebote und Umstrukturierungen der Websites werden geplant. Binden Sie frühzeitig Ihre Nutzer mit ein.

Empfehlung:
Testen Sie Ihrer Weihnachtsaktionen auf Verständlichkeit. Egal ob Suchmaschinen-Test, Landingpage-Analyse oder Weihnachts-Newsletter. Mit einem Test optimieren Sie rechtzeitig für die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Versuchen Sie möglichst alle Touchpoints der Customer-Journey vor Weihnachten zu testen, um Pannen in dieser stressigen Zeit zu vermeiden. Beachten Sie auch unsere anderen Tipps zur Optimierung des Onlineshops für die Weihnachtszeit.

10. Bestandskundentest

Die Conversion-Rate von Bestandkunden ist im Schnitt neunmal höher als bei Neukunden. Und Stammkunden tragen durchschnittlich zu 26% des Umsatzes bei. Befragen Sie daher Ihre Bestandskunden, was diese an Ihrem Shop schätzen und sich aus Nutzersicht wünschen. Auch bei einem Redesign helfen Ihre Stammkäufer, das Angebot stetig zu verbessern.

Empfehlung:
Laden Sie Ihre Bestandskunden zu einem Crowd-Usability-Test ein, um Ihre Website zu testen. Schauen Sie Ihren Stammkunden beim Nutzen Ihrer Seite über die Schulter und erhalten Sie wertvolle Hinweise. Wir versprechen Ihnen das ein oder andere Aha-Erlebnis! Für mehr Informationen, kontaktieren Sie uns einfach per Chat, E-Mail oder telefonisch.

11. Prototypen-Test

Frühzeitiges testen hilft, das Angebot von Beginn an nutzerfreundlich zu gestalten. Es spart Ihnen Zeit, Aufwand und Stress während der Entwicklung oder nach dem Launch.

Empfehlung:
Testen Sie Mockups und Prototypen frühzeitig. Machen Sie die Entwürfe über eine URL für die Tester zugänglich. Ist ein Login notwendig, teilen Sie die Login-Daten direkt in der ersten Testaufgabe mit (hier geht’s zu weiteren Best-Practices für Tests mit Prototypen).

12. Langzeitstudien mit Crowd-Usability-Tests

Einige User-Experience-Probleme, vor allem bei Apps, werden erst bei der regelmäßigen alltäglichen Nutzung offensichtlich. Crowd-Usability-Tests eignen sich auch, um herauszufinden, was Nutzer zur kontinuierlichen Verwendung motiviert oder was sie davon abhält.

Empfehlung:
Beginnen Sie mit einem Crowd-Usability-Test, der sich auf den ersten Eindruck und die Verständlichkeit beschränkt. Geben Sie dann den Testern die Aufgabe, die Anwendung über den Zeitraum von ein paar Wochen im Alltag zu verwenden und schließen Sie diese Testperiode mit einem zweiten Crowd-Usability-Test ab. Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogartikel zum Einsatz von Crowd-Usability-Tests für Langzeitstudien.

13. Internationale Tests

Sie haben einen internationalen Benutzerkreis? Selbst in den westlichen Nationen können kulturelle Unterschiede für Missverständnisse sorgen. Führen Sie daher unbedingt Usability-Tests in den Ländern mit den höchsten Nutzerzahlen durch oder wenn Sie den Markteintritt in einem neuen Land planen.

Empfehlung:
Wir führen RapidUsertests auch außerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz durch. Kontaktieren Sie uns einfach, wenn Sie dazu weitere Infos möchten.

14. Werbewirkungstests

Sie möchten eine neue Werbekampagne starten, aber möchten vorher wissen, wie diese bei Ihrer Zielgruppe ankommt? Auch hierfür lassen sich Crowd-Usability-Tests einsetzen – egal, ob Flyer, Anzeige, Werbespot, Landingpage…

Empfehlung:
Stellen Sie den Testern das Werbeprodukt einfach per Link zur Verfügung und fragen Sie die Tester nach ihrem Eindruck. Was fällt ihnen positiv, was negativ auf, fühlen sie sich zum Kauf motiviert? Werbewirkungstests lassen sich gut mit 5-Sekunden-Tests und quantitativen Befragungen verbinden.

Fazit: Crowd-Usability-Tests in jeder Phase der Customer-Journey

Wie Sie sehen, lassen sich fast alle Kontaktpunkte während der Customer-Journey mit Crowd-Usability-Tests analysieren und optimieren. Nutzen Sie unsere Übersicht über die Testing-Möglichkeiten als Inspiration für Ihren nächsten RapidUsertest.

Weiterlesen: Sie wollen Ihren Onlineshop optimieren?


Sie benötigen Hilfe bei der Umsetzung?

Ich berate Sie gerne zu konkreten Testideen und zu allen weiteren Fragen rund um Usability und User-Experience!
Per E-Mail oder telefonisch (030 544 870 24).

UX-Beraterin Claudia Heinze

So erhöhen Sie die Mobile Conversion auf Smartphone und Tablet schnell und zuverlässig

So erhöhen Sie die Mobile Conversion auf Smartphone und Tablet schnell und zuverlässig

Sophie Krüger | Nov 26, 2015 | Testing-Tipps

Weltweit liegt die Conversionrate auf Smartphones bei unter 1% und ist damit deutlich niedriger als auf Desktops. Dabei wird immer mehr investiert, um den eigenen Shop responsive zu gestalten und mobiloptimiert anzubieten. Das alleine scheint allerdings nicht zu reichen. Doch wie löst man diese Conversion-Falle und bringt mehr Nutzer dazu auch auf ihren mobilen Devices einzukaufen?

Mobil optimierte Webseiten allein führen nicht zu besseren Conversions

Immer mehr Traffic wird über Smartphone und Tablet generiert. Produktmanager stellt das vor große Herausforderungen, denn die Conversion-Rate auf mobilen Geräten ist oft noch sehr niedrig.

Der erste wichtige Schritt zur Conversion-Optimierung ist ein mobiloptimierter Shop. Jedoch ist die Konzipierung und Umsetzung eines solchen Shops in der Regel sehr zeitaufwändig und kostenintensiv und führt nicht zwingend zu verbesserten Kennzahlen. Oft wird der Traffic dadurch zwar gesteigert, doch die Conversion bleibt niedrig. Was also läuft falsch?

Im Team wird darüber diskutiert, wie die Kennzahlen verbessert werden können, es werden viele Hypothesen aufgestellt. Doch Entscheidungen zu treffen, fällt schwer. Welche Hypothesen sind die richtigen? Welche Maßnahmen haben wirklich einen Effekt auf die Conversionrate?

Herausforderungen beim Launch einer mobilen Webseite

Anfang des Jahres kam einer unserer Kunden, ein großes deutsches Handelsunternehmen, auf uns zu, da sie gerade ihre mobile Webseite überarbeiteten. Sie hatten dazu einen Prototyp entwickelt, der responsive auf allen Devices funktionieren sollte. Sie waren allerdings noch unsicher, wie die Webseite bei ihrer Zielgruppe ankommen würde und ob es noch Probleme bei der Nutzerfreundlichkeit der Seite gab.

Das vordergründige Ziel der neuen mobilen Webseite war es außerdem, die Conversion-Rate auf Smartphones nachhaltig zu verbessern. Aus diesen Gründen führten wir einen Crowd-Usability-Test durch.

Unsere Berater haben das Testdesign für den mobilen Crowd-Usability-Test aufgesetzt und mit unserem Kunden abgestimmt. So konnten wir für den Prototyp ein passendes Testkonzept für Smartphones maßschneidern. 10 Testpersonen, die der Hauptzielgruppe des Unternehmens entsprachen, testeten den Prototyp zu Hause auf ihren Smartphones. Es wurden dabei sowohl iOS-, also auch Android-Geräte verwendet.

Während der Durchführung des Tests wurde der Bildschirm aufgezeichnet und die Tester kommentierten die Nutzung der mobilen Webseite. Für unseren Kunden bedeutete dies, dass sie Videos mit Bildschirm- und Sprachaufzeichnungen ihrer Tester erhielten, die Aufschluss über Probleme in der Usability und Gründe für die niedrige Conversionrate boten.

Mit Usability-Tests Unsicherheiten beseitigen und interne Hypothesen überprüfen

Unser Kunde hatte bereits eigene Hypothesen zu den größten Conversion-Killern aufgestellt. Durch die Crowd-Usability-Tests auf Smartphones konnten sie diese Hypothesen überprüfen und neue unbekannte Nutzerprobleme aufdecken.


Für unseren Kunden bedeutete das:

  • der gesamte Kaufprozess wurde getestet, wodurch die Gründe, warum ihre Nutzer den Shop frühzeitig verlassen, aufgezeigt werden konnten
  • Potenziale zur Erhöhung der Conversionrate wurden entdeckt
  • der Testablauf war speziell auf die Situationunsere Kunden und seine mobile Webseite zugeschnitten.
  • Videos, in denen die eigenen Nutzer auf ihren Smartphones die mobile Webseite nutzten, zeigten die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen der Zielgruppe auf

Für das Handelsunternehmen ergaben sich viele Erkenntnisse, die Verbesserungspotenziale aufzeigten und einige ihrer internen Hypothesen bestätigten. Ein Beispiel: Unser Kunde hatte bereits vor den Tests den Verdacht geäußert, dass ihre großen, hochauflösende Bilder zu langen Ladezeiten führen könnten.

Tatsächliche hätten viele unserer Tester bereits bei der ersten längeren Ladezeit die mobile Webseite verlassen. Gerade bei mobilen Geräten, die häufig keinen Zugang zu schnellen Internetverbindungen haben, können Wartezeiten Nutzer abschrecken. Wir haben unserem Kunden daher empfohlen, das Bild auf der Produktdetailseite in einer kleineren Größe zu hinterlegen und dafür eine Detailansicht anzubieten.

UX-Experten unterstützen bei der Test-Auswertung

Da unserem Kunden die Zeit zur Auswertung fehlte, der Prototyp allerdings möglichst schnell angepasst werden sollte, unterstützen unsere Usability-Experten bei der Auswertung der Crowd-Usability-Tests auf Smartphones.


Für eine schnelle Conversion-Optimierung bedeutete die Expertenauswertung für unseren Kunden:

  • erhebliche Zeitersparnis – nur 2-3 Stunden müssen in ein Testing-Projekt gesteckt werden und es bleibt mehr Zeit für das Tagesgeschäft
  • Lösungsstrategien für die größten mobilen Conversion-Killer – Sie erhalten priorisierte und von Experten aufbereitete Handlungsempfehlungen
  • Betrachtung des Kaufprozesses über die Hypothesen hinaus
  • Conversion-Experten als Ansprechpartner
  • Ein mit vielen Screenshots und Erklärungen aufbereitetes und selbsterklärendes Dokument, das für die interne Kommunikation einfach weitergeleitet werden kann

Aktuell unterstützen wir bereits über 230 Webseitenbetreiber, Onlineshops und Agenturen bei der Optimierung ihres mobilen Onlineshops. Zu unseren Kunden gehören unter anderem auch Mister Spex, Check24, Deutsche Post, Zalando und Cyberport. Durch die schnell generierten Insights zur eigenen mobilen Nutzergruppe konnten erfolgreich Conversions und Umsätze gesteigert werden.

Mobile Crowd-Usability-Tests direkt online buchen

Um Ihnen eine noch schnellere und unkompliziertere Buchung zu ermöglichen, bieten wir seit Oktober 2015 auch eine Online-Buchung von Tests auf Smartphone und Tablet auf RapidUsertests.com an. Natürlich können Sie dabei weiterhin Ihren Crowd-Usability-Test von unseren Experten erstellen lassen. Unser UX-Berater und Produktmanager Hannes Johne hat den neuen Buchungsprozess hier für Sie zusammengefasst.

Tester-Videos ganz einfach herunterladen

Tester-Videos ganz einfach herunterladen

Sophie Krüger | Okt 27, 2015 | Neue Features

Wussten Sie schon, dass Sie die Videos Ihrer Usability-Tests auch herunterladen können? Gerade für die interne Kommunikation kann das sehr praktisch sein.

Wo befindet sich die Download-Funktion?

Gehen Sie in die Videoansicht. Über dem Video finden Sie den Link ‚Download‘. Wenn Sie darauf klicken, öffnet sich ein Fenster, in dem Sie den Speicherort wählen können. Sobald Sie die Auswahl bestätigen, beginnt der Download.

RapidUsertests-Videos herunterladen Screenshot

Abb. 1: RapidUsertest Video können hier herunter geladen werden

Welche Vorteile hat der Download von Usability-Tests?

  • Sie können sich die Videos der Screencasts auch offline, z.B. unterwegs, anschauen
  • Verschicken Sie die Videos an Kollegen oder laden Sie sie in Ihr Intranet hoch
  • Binden Sie die Videos in Präsentationen ein
  • Schneiden Sie die Videos zusammen, so dass alle wichtigen Auszüge zusammengefügt sind
  • Erstellen Sie ein internes Archiv mit allen Ihren Nutzertest-Videos

Natürlich sind Ihre Videos auch online immer verfügbar. Wir löschen keine Videos aus unserem Tool. Die Video-Downloadfunktion dient alleine dazu, Ihnen die Möglichkeit zu geben, die Videos auch außerhalb des Tools und für Ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Hier finden Sie alle bisherigen Feature-Updates.