Wie Sie dauerhaft Ihre App-Kennzahlen verbessern

Wie Sie dauerhaft Ihre App-Kennzahlen verbessern

Sophie Krüger in Testing-Tipps
Lesezeit: 3 Minuten · 4. November 2015
von | 4. November 2015 | Testing-Tipps

20% aller Apps werden nach dem Download nur ein einziges Mal geöffnet. Doch nicht nur die geringe Nutzung stellt App-Entwickler vor Herausforderungen, auch Conversionrates und Permissions bleiben oft hinter den Erwartungen nach dem Launch der App zurück.

Die vier App-KPIs, die über den Erfolg entscheiden

Viel Zeit und Geld wird in die Entwicklung einer neuen App gesteckt, doch nach dem Launch muss oft festgestellt werden, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden.


Der Erfolg einer App wird dabei meist über folgende Kennzahlen gemessen:

  • 1. App-Store Conversionrate: Wie oft wird die App heruntergeladen? Wird die Detail-Seite im App-Store häufig aufgerufen?
  • 2. Retention-Rate: Wie häufig wird die App genutzt? Wird sie mehr als einmal geöffnet?
  • 3. Permissions: Werden die nötigen Zustimmungen, z.B. zur Kameranutzung, rechtzeitig erteilt?
  • 4. In-App-Käufe: Wie viele In-App-Käufe werden getätigt? Entspricht die In-App-Conversion den Erwartungen?

Herausforderungen bei der App-KPI-Optimierung

Die App-KPIs stellen Produktmanager vor große Herausforderungen: Wie wird eine hohe App-Store-Conversionrate erreicht? Wie kann die Zielgruppe überzeugt werden, die App regelmäßig zu nutzen? Und was sagen die Kennzahlen eigentlich aus?


Hier einige Tipps, wie sich die App-KPIs verbessern lassen:

  • Geringe Downloadzahlen sind ein Indikator für eine mangelhafte Produktpräsentation im App-Store. Sorgen Sie dafür, dass die App-Seite leicht zu finden ist und die Vorzüge der Anwendung dem Besucher auf Anhieb klar werden. Attraktive und aussagekräftige Screenshots können den App-Store-Besucher zum Download animieren.
  • Überzeugen Sie den User auch über das erste Öffnen der App hinaus. Der Nutzer muss den Mehrwert der App sofort verstehen, was sich zum Beispiel durch einfache und gut verständliche Tutorials erreichen lässt.
  • Wenn die App Zugriff auf zusätzliche Features des Smartphones verlangt, wie zum Beispiel die Kamera oder Ortungsdienste, muss der Nutzen dafür überzeugend kommuniziert werden. Gerade bei iOS ist das spätere Erteilen von Permissions umständlich, der Nutzer sollte seine Zustimmung daher idealerweise schon beim ersten Öffnen erteilen.
  • Nutzt die App In-App-Käufe, müssen diese einen deutlichen Mehrwert für den Nutzer beinhalten, damit er bereit ist, zu zahlen. Doch auch ohne In-App-Käufe sollte die App funktional sein. Schaffen Sie eine gute Balance zwischen der Qualität der kostenlosen Features und dem Nutzen der Zusatz-Angebote.

Durch Zielgruppenwissen Conversion-Potenziale aufdecken

Ursachen von schlechten KPIs sind oft Probleme der Nutzerfreundlichkeit, denn auch die Usability der App steht in direktem Zusammenhang mit den vier wichtigsten App-KPIs. Um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern, ist es wichtig, die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen der eigenen Zielgruppe zu kennen und zu verstehen. Warum braucht der Nutzer die App? Was macht für ihn den Mehrwert aus?

Mit App-Usability-Tests lässt sich viel über die App-Nutzer lernen. Die eigene Zielgruppe testet und bewertet dabei die App. Ergebnis sind Videos mit Bildschirm- und Sprachaufzeichnungen, die dem App-Betreiber sowohl Zielgruppenwissen vermitteln als auch Feedback zur Nutzerfreundlichkeit der Anwendung geben.

Wir empfehlen Crowd-App-Tests mit mindestens 10 Nutzern pro Gerätekategorie durchzuführen. So kann der Haupt-Use-Case auf verschiedenen Betriebssystemen getestet werden und Sie erhalten Antworten auf Ihre Usability-Fragen.


Was kann mit Crowd-App-Tests ermittelt werden?

  • Alle Facetten der App werden getestet, beginnend mit der Detailseite im App-Store. Wie attraktiv und aussagekräftig sind die Screenshots? Werden die Vorzüge der App klar? So kann die App-Store-Conversionrate nachhaltig gesteigert werden.
  • Nutzerfeedback hilft dabei, die Gründe der geringen App-Nutzung herauszufinden. Wird der Mehrwert der App sofort verstanden? Gibt es Tutorials, wenn ja, wie verständlich sind diese? Ist eine Registrierung notwendig?
  • Empfehlungen zur überzeugenderen Kommunikation von Permissions können abgeleitet werden
  • Ein mobiler Crowd-Usability-Test hilft, die wesentlichen Gründe für wenige In-App-Käufe zu ermitteln. Sind die Angebote nicht attraktiv genug? Reicht den Nutzern das kostenlose Angebot? Für welche Features wären sie bereit zu zahlen?

Usability-Experten unterstützen Sie bei der KPI-Optimierung

Um sicher zu gehen, dass alle Möglichkeiten zur KPI-Optimierung aufgedeckt werden und damit Sie die entsprechenden Anpassungen vornehmen können, haben bisher unsere Berater das Testkonzept für die Crowd-App-Tests aufgesetzt und die Tests ausgewertet.


Eine Expertenauswertung bedeutet für die App-KPI-Optimierung:

  • deutliche Zeitersparnis – Sie müssen nur 2-3 Stunden in ein Testing-Projekt investieren, so dass mehr Zeit für das Tagesgeschäft bleibt
  • Lösungsstrategien für die größten App-Conversion-Killer – Sie erhalten priorisierte und von Experten aufbereitete Handlungsempfehlungen
  • App-Experten als Ansprechpartner, die Sie persönlich beraten und Sie im gesamten Testing-Prozess unterstützen
  • Ein Dokument, welches mit vielen Screenshots und Erklärungen versehen ist, und für die interne Kommunikation verwendet werden kann

Bereits über 230 Webseitenbetreiber, Onlineshops und Agenturen unterstützen wir bei der Optimierung ihrer App, darunter Mister Spex, Check24, Deutsche Post, Zalando und Cyberport.

Crowd-App-Tests selbst online anlegen

Mit der Integration von mobilen UX-Tests ermöglichen wir Ihnen seit Oktober 2015 ein schnelles Testen der App. Erstellen Sie online mobile Tests und erfahren Sie, wie Ihre App noch nutzerfreundlicher wird. Natürlich können Sie dabei weiterhin Crowd-Usability-Tests von unseren Experten erstellen lassen. Unser UX-Berater und Produktmanager Hannes Johne hat den neuen Buchungsprozess hier für Sie zusammengefasst.

360° Usability-Check für maximale Testqualität

360° Usability-Check für maximale Testqualität

Christian Kleemann in User-Experience-Tipps
Lesezeit: 2 Minuten · 6. August 2014
von | 6. August 2014 | User-Experience-Tipps

Wir haben uns lange damit beschäftigt, wie ein umfassender Usability-Check einfach in Ihren Unternehmens-Alltag einzubauen ist. Welche Untersuchungsmethoden liefern die besten Ergebnisse?

Dabei war uns eines wichtig: Jede Fragestellung zur Nutzerfreundlichkeit sollte erfassbar sein – egal welche Zielgruppe Ihre Produkte haben. Nach einem Rundum-Checkup wollen wir Ihre Usability testen und professionell optimieren. Ohne offene Fragen oder wilde Spekulationen.

360° Usability-Test = Labor + Eye-Tracking + Crowd

Wir haben uns die traditionellen und neuen Usability-Methoden vorgenommen, Ihre Schwächen untersucht und ausgemerzt, um Ihnen die besten Usability-Methode auf dem Markt anbieten zu können. Herausgekommen ist die Kombination mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis aus RapidUsertests, Labortest und einer Eye-Tracking-Studie.

Vorteile für Sie:

  • Wir testen für Sie jede Zielgruppe
  • Durch die Remote-Tests ermöglichen wir Ihnen dies deutschlandweit mit großer Stichprobe
  • Im ergänzenden Labortest klären wir in Tiefeninterviews zudem alle wichtigen Detailfragen ab
  • Und über eine EyeTracking-Studie verstehen wir auch das unbewusste Verhalten Ihrer Nutzer

Case-Story – Maximale Testergebnisse für Bosch

„Mit der Kombination aus Remote-, Labor-Tests und Eye-Tracking konnten wir die Stellen identifizieren, die optimiert werden sollten, um die Conversions-Rate zu steigern. Wir haben bereits zum zweiten Mal erfolgreich mit Userlutions zusammengearbeitet. Das Institut haben wir beide Male als sehr kompetent in der Beratung sowie flexibel und zuverlässig in der Umsetzung erlebt.“

Maria Nogueda, Senior Product Manager, Bosch Thermotechnik GmbH

Bosch Thermotechnik wollte den eigenen Haus-Konfigurator für eine effiziente Eigenheimsanierung untersuchen. An die spezielle Zielgruppe der Eigenheim-Besitzer gab es Detailfragen zur Sanierung ebenso wie an die Handhabung des Online-Tools.

Durch die Kombination der Usability-Methoden warfen wir einen umfassenden Blick auf die Usability des Konfigurators und erarbeiten anschließend konkrete Lösungsmöglichkeiten in einem gemeinsamen Workshop.

Abb 1-3: Ganz links die alte Ergebnis-Übersicht des Haus-Konfigurators. In der Mitte und Rechts zwei Mochups, die im gemeinsamen Workshop als neuer Lösungsansatz entwickelt wurden.

 

 


Die Basis – Ein moderierter Labortest

Ein moderierter Labortest bildet die Basis der 360° UX-Betreuung. In Tiefeninterviews werden parallel zur Webseiten-Benutzung Erwartungen, Bedürfnisse und Probleme der Nutzer verstanden.

Vorteile der Laboruntersuchung:

  • Besonders geeignet bei speziellen Zielgruppen
  • Anforderungen können erfragt und gezielt hinterfragt werden
  • Die tiefergehenden Interviews liefern detaillierte Erkenntnisse über das Produkt

Das Unbewusste erfassen – Mit Eye-Tracking

Mittels Eye-Tracking untersuchen wir das, was Nutzer nicht kontrollieren können – die eigenen Blicke.

Eye-Tracking hilft Ihnen:

  • Antworten auf das Nutzerverhalten zu bekommen
  • Verstehen, wie Nutzer Ihr Angebot wahrnehmen
  • Abbruchstellen und Nutzergewohnheiten zu erfahren

 

Abb 4-6: Worauf in den ersten 3 Sekunden Ältere (links) und Jüngere auf der Homepage (mitte) achten. Rechts die Aufmerksamkeits-Bereiche im Haus-Konfigurator.

 

 

Valide Entscheidungsgrundlage – Mit RapidUsertests

Die Stichprobe des Labortests lässt sich individuell mit deutschlandweit durchgeführten RapidUsertests ergänzen.

Die Remote-Untersuchung hilft Ihnen:

  • Zahlreiche Usability-Probleme in kurzer Zeit aufzudecken
  • Optimierungvorschläge Ihrer Zielgruppe in natürlicher Umgebung zu erhalten
  • Probleme, Fragen und Anregungen zu ergründen
  • Störfaktoren des Labors zu eliminieren

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns telefonisch unter 030 – 544 870 24 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@userlutions.com.