Nur 1% der Wikipedia-Einträge werden mobil editiert



 

Wikipedia, die weltweit fünftgrößte Webseite schafft den Anschluss an die fortlaufende mobile Entwicklung nicht. Laut New York Times hat der Enzyklopädie-Riese große Schwierigkeiten sich an die Anforderungen der mobilen Zielgruppe anzupassen.

Was lässt Wikipedia straucheln, während Google und Facebook mühelos den Sprung in das mobile Zeitalter geschafft haben? Fakt ist, dass nur 1% aller Eintragsänderungen über mobile Endgeräte kommen. Das heißt, von über 20 Millionen Änderungen in englischen Wikipedia-Einträgen kamen nur 200.000 Änderungen über Smartphone und Tablet – zu wenig, wenn man bedenkt, dass die Nutzung des mobilen Internets rasant ansteigt.

Wikipedia scheitert an kleinen Smartphone-Displays

  • Das Schreiben und Editieren von komplexen Texten ist über die kleinen Bildschirme zu anstrengend.
  • On-Screen-Tastaturen sind unkomfortabel zum Schreiben langer Texte.
  • Die Interaktion mit der gesamten Wikipedia-Plattform ist zu komplex für mobile Endgeräte, v.a. für Smartphones.

 

Wikipedia’s mobile Zukunft: Editieren in 3 Klicks

Die mobile Plattform und der dazugehörigen Editor müssen an die Bedürfnisse der mobilen Nutzer angepasst werden, damit Wikipedia auch im mobilen Zeitalter weiter wachsen und auf dem neusten Stand bleiben kann.

Der Artikel gibt Hinweise, wie Wikipedia das erreichen kann:

  • Fehler in Artikeln muss man mit nur einem Klick melden können, z.B. über einem Button ähnlich zum Like-Button von Facebook.
  • Das Einbinden von Fotos über Smartphones muss schnell und einfach gehen.
  • Das Editieren darf nicht mehr als 3 Klicks in Anspruch nehmen, damit es nicht zu aufwendig ist.

 

Für weitere spannende Infos zum Thema lesen Sie weiter auf: www.nytimes.com

 

 


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Ein Kommentar

  1. Daniel Naber says:

    „Fehler in Artikeln muss man mit nur einem Klick melden können, z.B. über einem Button ähnlich zum Like-Button von Facebook.“ – das ist ja schon versucht worden („Article Feedback Tool“). Ergebnis war, dass das Feedback von den Like-Button-Klickern eine so miese Qualität hat, das man es auch lassen kann. Ein Lexikon schreiben ist nun einmal etwas anderes, als ein Foto bei Facebook posten.

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